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Urlaubszeit bleibt Reisezeit – Sparen für Ferien

Für eine Urlaubsreise in diesem Jahr sparen die Bundesbürger nach einer Tourismusanalyse möglichst jeden Cent. Sie würden lieber im Alltag den Gürtel etwas enger schnallen, als die „besten Wochen des Jahres“ zu Hause zu verbringen, teilte die Stiftung für Zukunftsfragen mit.
Sie befragte im Januar 4.000 Menschen im Alter ab 14 Jahren.
Demnach haben 45 Prozent fest geplant, mindestens fünf Tage zu verreisen. Ein Drittel sei zwar noch unsicher, ob es sich eine Reise leisten kann. Aber die Erfahrung zeige, dass sich von ihnen wiederum ein Drittel auf den Weg macht, sagte Prof. Ulrich Reinhardt, wissenschaftlicher Leiter der Stiftung.
Somit wird die Reiseintensität auch in diesem Jahr wieder deutlich über 50 Prozent liegen. Nur jeder fünfte hat eine Urlaubsreise für sich gestrichen. Die Tourismusbranche könne sich auf stabile bis leicht steigende Gästezahlen einstellen, sagte Reinhardt.
In Hamburg werben rund 700 Aussteller auf der Reisemesse um Urlauber.

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