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Vorschriften für Hutmode

Streng, strenger, Ascot: Für das berühmte britische Pferderennen mit Promi-Faktor und oft abenteuerlichen Hüten haben die Organisatoren neue Mode-Vorschriften erlassen. So dürfen in der „Royal Enclosure“, von wo aus auch die Mitglieder der Königsfamilie die Rennen sehen, Damen nicht mehr kleine Fascinators tragen. Sie müssen richtige Hüte aufsetzen. In den vergangenen Jahren war der kleine Hutersatz, der gerne mit Federn oder Blumen drapiert wird, in Mode gekommen – vor allem auch bei Prinz Williams Ehefrau Kate. Der neue Dresscode, der schon für die nächste Rennwoche im Juni gilt, entspringe keineswegs Elitedenken, verteidigten sich die Organisatoren gegen kritische Stimmen. Vielmehr solle sichergestellt werden, dass eine gewisse Form gewahrt wird. „Es würde sicher zu weit gehen, wenn man sagen würde, die Standards sind weggebrochen“, sagte ein Ascot-Sprecher. Aber viele Besucher möchten gewahrt wissen, dass Ascot eine formelle Angelegenheit ist – „und nicht eine, bei der man sich kleidet wie in einem Nachtclub.“
In der neuen Richtlinie heißt es, grundsätzlich sollten Hüte getragen werden. Hut-Ersatz sei nur erlaubt, wenn er „einen Durchmesser von zehn Zentimetern“ nicht unterschreitet. Auch zu kurze Röcke wurden verboten. Künftig müssen Röcke und Kleider der Damen in Ascot „knielang oder länger“ sein. Bisher waren nur Miniröcke als „unpassend“ verpönt, das Wort „Mini“ aber nicht klar definiert.

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