Es gibt gewiss Eltern, die hohe Ansprüche an ihre Kinder haben – doch nicht alle Kinder können und wollen diesen Ansprüchen gerecht werden. Genau das Thema greift der Roman „Kiss Me Once“ von Stella Tack am Beispiel seiner Hauptfigur Ivy Redmond auf. Ivy wächst in einer sehr wohlhabenden, bekannten und einflussreichen Familie auf, ihr Leben steht unter ständiger Beobachtung. Sie kann sich nie selbst beweisen, geschweige denn unauffällig bleiben. Ein selbstbestimmtes Leben scheint deshalb kaum möglich.
Das möchte Ivy ändern und schreibt sich inkognito an der Universität ein. Sie ist ihren Namen und ihre Herkunft leid und möchte sie selbst sein können, ohne Bodyguards und ihre Familie. Was sie jedoch nicht weiß: Auch an der Universität ist sie nicht allein und wird überwacht.
Ein geheimer Bodyguard soll ein Auge auf sie haben. Gleich zu Beginn ihres Studiums begegnet sie Ryan MacCain. Trotz eines zunächst negativen Eindrucks fühlt sie sich schnell von ihm angezogen. Im Wohnheim wird schnell klar, dass ihre Wege sich von nun an öfter kreuzen, denn das Zimmer von Ryan ist direkt neben ihrem Zimmer. Während Ivy zunächst alles daransetzt, ihre wahre Identität geheim zu halten, hat Ryan ebenfalls ein Geheimnis. Auch er ist kein gewöhnlicher Student, in Wahrheit verfolgt er einen geheimen Auftrag, den er von seinem Vater bekommen hat. Für ihn steht dabei viel auf dem Spiel: nämlich sein Traumjob. Ryan muss beweisen, dass er der Richtige dafür ist.
Im Laufe der Handlung kommen Ryan und Ivy sich immer näher, ohne die Geheimnisse des jeweils anderen zu kennen. Beiden ist unklar, welche große Rolle sie gegenseitig in ihrem Leben spielen.
Die deutsche Schriftstellerin Stella Tack hat schon viele Fantasy- und Liebesromane geschrieben. „Kiss Me Once“ ist der erste Roman ihrer New-Adult-Trilogie „Kiss the Bodyguard“. Der Roman bietet eine einfache und leseleichte Sprache. Die durchgängige Spannung führt dazu, dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag.