Michael Hjorth und Bjarni Thorsson starten mit „Schlafende Vulkane“ eine neue Reihe von Island-Thrillern. Ihr Hintergrund als Drehbuchautoren und Regisseure bei Film und Theater zahlt sich aus. Beim Lesen des Thrillers entstehen sofort lebendige Bilder und Szenen im Kopf. Von urigen Landschaften, den einzelnen Figuren oder angesichts der grauenvollen Morde: Drei junge Frauen sterben innerhalb einer Woche.
Für Ermittlerin Helga scheint der Fall eine Nummer zu groß zu sein. Zum ersten Mal seit Abschluss der Polizeihochschule leitet sie die Aufklärung eines Gewaltverbrechens. Doch Helga steckt voller Energie, ist klug, begabt und mit einer verlässlichen Intuition ausgestattet.
Tatkräftige Unterstützung erhält sie vor allem von Kriminaltechnikerin Yvette und dem eingesprungenen Polizisten Bjarki, einem Hünen, der die isländische Wildnis kennt wie kein anderer. Beide Kollegen scheuen sich nicht, jenseits von Gesetzen und Vorschriften zu arbeiten. Die Dringlichkeit des Falls duldet keinen Aufschub. Tatsächlich geht es Schlag auf Schlag. Während das Team noch im ersten Mord ermittelt, wird bereits die zweite Frau gefunden. Schließlich zeichnet sich ab, nach welchem Muster der Täter seine Opfer auswählt. Und kurz darauf die Erkenntnis: Auch Helga befindet sich im Visier des Mörders. Die junge Polizistin soll das nächste Opfer sein. Alle wissen aus den Ermittlungen bis ins Detail, welche Grausamkeiten Helga erwarten. Umgehend wird sie im isländischen Hochland unter der Obhut von Bjarki in Sicherheit gebracht. Bjarki lässt sie nicht aus den Augen. Während Helga auf einer Reittour in den Hochebenen anfängt, sich zu entspannen, unterläuft ihr allerdings ein gravierender Fehler. Der Täter kommt ihr auf die Spur. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.
Ein hochspannender Thriller und exzellentes Kopfkino.
Da darf man gespannt sein auf den nächsten Band der Reihe: „Stumme Fjorde“ soll noch in diesem Jahr erscheinen.