Wenn die mehr als 1.000 Jahre alte Kirche von San Romà de Sau sichtbar ist, bedeutet das, dass im nahen Barcelona das Wasser knapp wird und dass sich der Klimawandel auch hier folgenreich auswirkt. Das spanische Dorf war Anfang der 60er-Jahre für den Bau eines Staudamms radikal geflutet worden. Seitdem kursieren um die versunkene Geisterstadt mit dem im Sommer aus dem niedrigeren Wasser ragenden Glockenturm viele Schauergeschichten. Doch wegen der anhaltenden extremen Dürre in Katalonien ist der See schon jetzt nur noch zu zehn Prozent gefüllt, und die antiken Ruinen tauchen vollständig wieder auf. Während Besucher es genießen, die romanische Kirche erstmals seit 50 Jahren komplett auf dem Trockenen zu sehen, sind Fischer damit beschäftigt, tonnenweise Fische aus dem Stausee zu fangen, die nur schwer überleben und das verbliebene Trinkwasser in der ganzen Region verunreinigen würden.
BILDER DER WOCHE
Foto: picture alliance / REUTERS
Geisterdorf taucht wieder auf
MEHR AUS DIESEM RESSORT
Zu Besuch beim Kanzler
Die Bundesregierung hat eingeladen. In allen Berliner Ministerien fand ...
26.06.2026
Mehr als nur Sport
Es war eine der größten Sportveranstaltungen, die das Saarland je ausg ...
26.06.2026
Abkühlung gefällig?
Über 30 Grad Celsius und Sonne pur: Das setzt nicht nur uns Menschen ...
26.06.2026
Glücklicher Joker
Der Retter in der letzten Sekunde: Deniz Undav kam erst in der 59. Spi ...
26.06.2026
Ganz große Fußball-Party
Seit Sonntagabend dürften auch die Fans hierzulande endlich im Fußball ...
19.06.2026
Trumps irrer Staatszirkus
Ziemlich surreal: Der brasilianische MMA-Kämpfer Mauricio Ruffy wärmt ...
19.06.2026
Es ist ein Junge
Der Wildlands Erlebniszoo in der niederländischen Gemeinde Emmen hat e ...
19.06.2026
Sportliches DDR-Feeling
Der Melkus RS 1000 war der einzige straßenzugelassene Sportwagen der D ...
19.06.2026