Es ist ein schwarzer Tag für die CDU. Das erste Mal seit ihrem Bestehen verpasst sie in Mecklenburg-Vorpommern die Fünf-Prozent-Hürde und somit den Einzug in ein Landesparlament. Der Druck auf CDU-Parteichef und Bundeskanzler Friedrich Merz wächst. Schon lange kämpft er mit niedrigen Beliebtheitswerten – laut jüngsten Umfragen sind über 80 Prozent der Deutschen mit seiner Arbeit unzufrieden. „Das Ergebnis in Mecklenburg-Vorpommern können wir nicht schönreden – es ist ein Desaster“, ordnete Merz schon früh am Wahlabend die Ergebnisse ein – da dachte er noch, die CDU habe über fünf Prozent. Auch international spekulieren Medien über die Zukunft Merz‘ nach nun drei missglückten Landtagswahlen. „Bundeskanzler Merz steht mit dem Rücken zur Wand, könnte aber mangels eines klaren Rivalen überleben“, schreibt beispielsweise die britische „The Times“.
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Foto: picture alliance/dpa
Herber Rückschlag
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