Saarbrücken
Ein Monat voller Kunst
Vom 3. bis 31. Oktober wird das Theaterschiff Maria-Helena in Saarbrücken zum „PopUpAtelier der lebendigen Künste“. Unter dem Titel „Kontaktraum“ entsteht ein offener Ort für Kunst und Begegnung. Werktags lädt das kostenlose offene Atelier zum Schreiben, Malen, Basteln, Lesen, Musizieren und zum kreativen Austausch ein.
Zusätzlich zum offenen Atelier gibt es den ganzen Oktober über ein Programm aus Konzerten, Workshops, Tanz, Theater, Installationen, Improvisation und Gesprächsformaten. Den Auftakt bildet am 3. Oktober um 19 Uhr die Konzertperformance „Silence“ mit Projektleiterin und Mandolinistin Charlotte Kaiser sowie Bas Van Damme, Timm Kornelius und Gabriele Basilico. Am 30. und 31. Oktober endet der Kontaktraum mit einem „Grand Finale“ und einer offenen Bühne für alle Projektbeteiligten.
Kontaktraum ist ein Stipendienprojekt von Charlotte Kaiser im Rahmen der Tonali Hamburg Bühnenakademie. Gefördert wird es zudem von der Landeshauptstadt Saarbrücken. Es findet in Kooperation mit der Theatercompagnie Lion und dem Theaterschiff Maria-Helena sowie mit den Musikfestspielen Saar statt. Das laufend aktualisierte Programm gibt es unter: www.kontaktraum-sb.de
Digitale Bildung im Fokus
Das Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes und die Intel Corporation arbeiten künftig enger zusammen, um digitale Kompetenzen von Lehrkräften zu stärken und den verantwortungsvollen Umgang mit Künstlicher Intelligenz im Unterricht zu fördern. Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot und Intel-Country-Managerin Sonja Pierer unterzeichneten dazu eine Kooperationsvereinbarung.
Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit stehen die Bildungsprogramme „AI for Youth“ und „Skills for Innovation“. Sie sollen Lehrende dabei unterstützen, digitale Schlüsseltechnologien und Künstliche Intelligenz in den Unterricht einzubinden und Schülerinnen und Schüler auf eine von digitalen Technologien geprägte Lebens- und Arbeitswelt vorzubereiten. Das Programm „Skills for Innovation“ bietet Fortbildungsangebote oder Unterrichtsmaterialien für den Einsatz digitaler Technologien. „AI for Youth“ vermittelt Schülerinnen und Schülern weiterführende Kompetenzen im Bereich der Künstlichen Intelligenz.
Kulturverführung
Kino: Dem Regisseur Wolfgang Staudte wird ein Mini-Festival zum 120. Geburtstag gewidmet. Max Ophüls, den Namen kennt hierzulande jeder, zudem ist er Namensgeber des renommierten Filmfestivals, aber: Wolfgang Staudte? Wolfgang Staudte wurde 1906 in Saarbrücken geboren. Er gilt als bedeutender Nachkriegsfilmemacher. „Die Mörder sind unter uns“ (1948) mit Hildegard Knef und „Rosen für den Staatsanwalt“ (1959) mit Walter Giller zählen zu seinen bekanntesten Filmen. In seiner Lebensgeschichte spiegelt sich deutsche Zeitgeschichte, zudem hat er sich beruflich mit gesellschaftspolitischen Themen filmisch beschäftigt. Demnächst findet die Premiere von „Wolfgang Staudte – Feigheit macht jede Staatsform zur Diktatur“ (2026) statt. Klaus Gietinger und Uschi Schmidt-Lenhard haben jahrelang an dem Dok-Film gearbeitet. Man freut sich bei der Wolfgang-Staudte-Gesellschaft über Spenden, denn die Vorführungen sind bundesweit noch nicht gesichert. Man ahnt schon, Rechtliches steckt dahinter. „Wolfgang Staudte – Feigheit macht jede Staatsform zur Diktatur“, Diskussion mit den Filmemachern, Sonntag, 11. Oktober; „Rotation“ (1948), Freitag, 9. Oktober, jeweils 19 Uhr, Kino Achteinhalb, Nauwieserstraße 19, 66111 Saarbrücken; „Die Dreigroschenoper“ mit Einführung, Gespräch, Umtrunk, Sonntag, 11. Oktober, 11 Uhr, Filmhaus Saarbrücken, Mainzer Straße 8, 66111 Saarbrücken, www.wolfgang-staudte-gesellschaft.de
Malwettbewerb: Das Filmfestival Max Ophüls Preis lädt Kinder bis 14 Jahre zu einem Malwettbewerb ein. Gesucht wird das Titelbild für das Kinder- und Jugendprogramm der 48. Festivalausgabe, die vom 25. bis 31. Januar 2027 in Saarbrücken stattfindet. Bis zum 20. November können Werke eingeschickt werden. Als Preise winken Kinokarten und Gutscheine fürs Schwimmbad. www.ffmop.de > Programm > Kinder- & Jugendprogramm
Kreativwettbewerb: Interessieren Sie sich für Film? Haben Sie Zugang zu einem Veranstaltungsort? Möchten Sie sich als Veranstalter erproben? Sie haben dreimal mit „Ja“ geantwortet: Herzlichen Glückwunsch, Sie sollten ein Kurzfilmevent organisieren und den Kreativpreis gewinnen! Gezeigt werden können eigene Filmprogramme und auch Programme aus der vielfältigen Auswahl des Kurzfilmtags. Fast 30 Filmprogramme werden im Internet auf kurzfilmtag.com zur Buchung angeboten. Dem Motto „In Bewegung“ folgend soll vom 15. bis zum 21. Dezember, dem kürzesten Tag des Jahres, in ganz Deutschland die Kreativität des Kurzfilms gefeiert werden. Melden Sie bis zum 25. November Ihre Kurzfilmveranstaltung mit einer originellen, inspirierenden und engagierten Veranstaltungsidee – dann haben Sie die Chance auf einen Kreativpreis. Das Technische sei auch kein Hexenwerk, glaubt man der Ausschreibung: www.kurzfilmtag.com/teilnehmen.html • Michaela Auinger