Mitmach-Aktion
Die Resonanz stimmte
Der Saarländische Rundfunk zieht eine positive Bilanz zum Projekt „Hyper, Hossa, Hallelujah“ und der damit verbundenen Entdeckungstour durch die saarländische Musiklandschaft.
2025 war das Instrument des Jahres nicht etwa die Geige oder Oboe, sondern die menschliche Stimme. Es wurde von den Landesmusikräten in Deutschland gekürt, um die Stimme als das älteste und universellste Instrument zu feiern, das Menschen über Grenzen hinweg verbindet. Bundesweit gab es Konzerte, Festivals und Bildungsprojekte, um das Singen zu fördern und zu zeigen, wie wichtig die Stimme für Kommunikation, Gemeinschaft und Selbstausdruck ist.
Auch der SR machte mit: 52 Wochen lang wurde unter dem Titel „Hyper, Hossa, Hallelujah“ auf SR Kultur im Radio jeweils ein neuer Song der Woche von regionalen Akteuren vorgestellt und je ein eigens gedrehtes Musikvideo dazu veröffentlicht. Dazu gab es Porträts und Interviews mit den Teilnehmenden aus der Region, diverse Konzerte sowie zwei Fernsehsendungen. Hörerinnen und Hörer konnten über ihre Lieblingssongs abstimmen.
„Der Saarländische Rundfunk berichtet nicht nur über Kultur, er fördert sie auch“, sagt SR-Programmdirektorin Sonja von Struve. „Als öffentlich-rechtlicher Sender sind wir auch Partner der vielen Musikerinnen und Musiker in der gesamten Region.“
„Das Jahr von ‚Hyper, Hossa, Hallelujah‘ ist eine große, aufregende Entdeckungstour durch die saarländische Musiklandschaft geworden“, sagt SR-Kultur-Musikredakteur Karsten Neuschwender. „Rund 200 tolle Bewerbungen haben uns regelrecht überrollt, die Auswahl war extrem schwierig.“ Nicht alle Produktionen konnten 2025 gesendet werden. Für diese entwickelt SR Kultur gerade ein passendes Format.
Kulturverführung vom 9. Januar 2026
Musik: Die zweite Januarwoche, und schon wieder im Alltag angekommen? Verschönern Sie ihn mit Musik! Der Klarinettist Helmut Eisel ist ein wahrer Virtuose auf seinem Instrument. Das „Projekt 70“ gründete er anlässlich seines 70. Geburtstags, den er im Sommer vergangenen Jahres feierte. Autorin Katharina Rolshausen hat mit Helmut Eisel, „dem Mann mit der sprechenden Klarinette“, gesprochen. Das Interview können Sie auf unserem Webangebot nachlesen: Nutzen Sie das Suchfeld, gelangen Sie zum Beitrag „Viel Gefühl, Farbe und Tiefe“. Beim Projekt 70, einer Art Best-of-Ensemble, spielen Stefan Engelmann (Kontrabass), Juan Pablo González Tobón (Gitarre), Sebastian Voltz (Klavier), Nino Deda (Akkordeon und Gesang) und Clara Wigger (Klarinette). Zu erwarten ist ein „raffinierter Mix mit folkloristischen Elementen aus Osteuropa und Südamerika“. „Helmut Eisel & Projekt 70“, Sonntag, 18. Januar, 17 Uhr, St. Albert Kirche, Saarbrücken-Rodenhof, Abendkasse: 25 Euro, ermäßigt 20 Euro; Reservierungen: info@helmut-eisel.de
Kunst-Aufruf: Bringen Sie die Hütte zum Leuchten! Bis zum 19. Januar können Kreative Ideen-Skizzen zu Video- und Soundarbeiten einbringen. Die ausgewählten Werke werden vom 29. bis 31. Mai 2026 beim Forge Video Mapping Festival das Weltkulturerbe Völklinger Hütte beleben. Informationen und Bewerbungsunterlagen gibt es unter: www.voelklinger-huette.org
Musik: Die zweite Januarwoche, und schon wieder im Alltag angekommen? Verschönern Sie ihn mit Musik! Gesangsstudierende der Klasse von Prof. Michael Pflumm geben Kostproben ihres Könnens. Der Professor für Gesang war zuvor in Köln tätig, ist seit 2024 in Saarbrücken, und weil die sprichwörtlichen neuen Besen auch nach zwei Jahren noch gut kehren, findet erstmals ein Musical-Abend statt. Vorfreude ist erlaubt! „Musical-Vortragsabend“, Mittwoch, 14. Januar, 19 Uhr, Eintritt frei, Alte Ev. Kirche St. Johann, Außenstelle HfM Saar, Cora-Eppstein-Platz, 66111 Saarbrücken, www.hfmsaar.de
Kino-Vorschau: Schauen Sie Literaturverfilmungen an? Wie geht es Ihnen damit? Ich bin hin- und hergerissen. Lese ich ein Buch, läuft mein eigenes Kopfkino. Ich mag es weder zerstören noch überschreiben lassen. Aber ich bin neugierig. Drei Literaturverfilmungen sind angekündigt: „Wuthering Heights“ („Sturmhöhe“ von Emily Brontë) habe ich gerne gelesen, aber Margot Robbie kann ich mir als Catherine Earnshaw nicht vorstellen; ein Grund, den Film anzuschauen. „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“, der autobiografische Roman von Joachim Meyerhoff, bleibt in meinem Kopf. Meine Lektüre des Romans „Der Fremde“ von Albert Camus liegt lange zurück, außerdem führt François Ozon Regie; Vorfreude ist erlaubt! Kino Camera zwo, Infos unter: www.camerazwo.de Michaela Auinger