In Corona-Zeiten ist auch bei den weihnachtlichen Bräuchen mitunter Erfindergeist nötig, um sie begehen zu können. Bei den Sorben in der Lausitz ist das Jänschwalder Christkind ein Vorbote des Weihnachtsfestes. Das „Gotteskindlein", zu DDR-Zeiten auch „Bescherkind" genannt, geht sonst in der Adventszeit schweigend in festlicher Tracht von Haus zu Haus, beschenkt Kinder mit Süßigkeiten und segnet die Menschen. Doch in diesem Jahr ist bekanntlich alles anders. Hier ist das verhüllte „Janšojski bog" mit zwei Begleiterinnen auf dem Weg zum Wendischen Museum in Cottbus, um eine Videobotschaft aufzuzeichnen. So können Kinder und Eltern nun auf Abstand am alten Brauch des Christkindes teilhaben.
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Sorbisches Christkind kommt digital
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