Im Wassergarten der ehemaligen Grube Reden hat der Saarbrücker Künstler Martin Steinert ein Kunstwerk zum Ende des Bergbaus in Deutschland installiert. Dafür baute er 200 Körbe aus Holzlatten zusammen. Sie sollen an die Waschkauen in den früheren Zechen erinnern. In diese Körbe hängte der Bildhauer farbige Tücher, in die er in persönlichen Gesprächen gesammelte Geschichten und Anekdoten von Bergleuten eingewickelt hat. Sein „Kumpel"-Projekt hat der 59-Jährige nun auch im Ruhrgebiet realisiert, wo es in der Zeche Zollverein in Essen zu sehen ist. Im November werden die temporären Skulpturen wieder verschwinden, doch zum Projekt sollen ein Buch und ein Film entstehen.
BILDER DER WOCHE
Foto: Claus Kiefer
Geschichte(n) in Körben
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