Die Straßen rund um den Großen Stern an der Siegessäule waren vergangene Woche kurzzeitig gelb. Aktivisten der Umweltschutz-Organisation Greenpeace hatten Tausende Liter ökologisch abbaubare und -waschbare Farbe auf den Asphalt geschüttet. Unter dem Motto „Sonne statt Kohle" protestierten sie damit gegen die erste Sitzung der Kohlekommission in Berlin. Der Kreisel sollte als sonnenähnliches Symbol das Bewusstsein für alternative Energien schärfen. Doch die Protestaktion kommt Greenpeace teuer zu stehen. Die Stadtreinigung will dem Umweltverein die entstandenen Beseitigungskosten von mindestens 15.000 Euro in Rechnung stellen. Wegen der Farbe ist es auch zu drei Autounfällen gekommen, und zahlreiche Fahrzeuge wurden verschmutzt. Des Weiteren ermittelt die Polizei.
BILDER DER WOCHE

Foto: picture alliance/dpa
Gelber Protest
MEHR AUS DIESEM RESSORT
Gegen das Vergessen
Eine Rose liegt auf einer Betonplatte des Holocaust-Mahnmals in Berlin ...
31.01.2025
Afrikas stolze Krieger
Der in der Türkei lebende und mehrfach ausgezeichnete Fotograf Mehmet ...
31.01.2025
Zoobesuch wieder möglich
Wer zuletzt in den Berliner Zoo wollte, hatte leider Pech: Wegen der i ...
31.01.2025
Rasantes Fun-Event
Rodeln geht auch ohne Schlitten. Beim elften Badewannen-Rennen im Schw ...
31.01.2025
Er ist wieder da!
Donald Trump ist zurück an der Macht. Mehr als 77 Millionen Amerikaner ...
24.01.2025
Beten und baden
In Indien läuft gerade die Kumbh Mela. Sie gilt als das größte religiö ...
24.01.2025
Das Unentdeckte kennenlernen
Karl Marx war nie in Chemnitz. Dennoch ist sein monumentaler Kopf das ...
24.01.2025
Was bleibt von L.A.?
Zunächst sah es nach einem vorsichtigen Aufatmen in Südkalifornien aus ...
24.01.2025