Es ist ein Ablauf, den man leider schon zu oft und vor allem aus US-amerikanischen Orten kennt. Ein Täter betritt seine (ehemalige) Schule, zieht eine oder mehrere Waffen und schießt wahllos um sich. Beim bislang wohl schlimmsten Amoklauf in Österreich kamen zehn Menschen ums Leben, unter anderem eine ehemalige Lehrerin von Arthur A., der das Massaker mit einer halbautomatischen Pistole und einer abgesägten Schrotflinte verübte. Der 21-jährige Attentäter besuchte einst selbst das Bundesoberstufenrealgymnasium (BORG) in Graz, der zweitgrößten Stadt unseres Nachbarlandes. Rund sieben Minuten nach Beginn seines Amoklaufs richtete der Täter sich selbst. Die Trauer im Land ist wegen der hohen Opferzahl groß, und nach der Tat wird die Frage gestellt, ob der Waffenbesitz in Österreich zu einfach ist – immerhin sind bei etwa neun Millionen Einwohnern rund 1,5 Millionen Waffen registriert. Doch die Tat schweißt zusammen, und auch von den Parteien ist danach zu hören, dass sie nicht politisiert werden solle.
BILDER DER WOCHE
Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Darko Bandic
Schlimme Tat, die vereint
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