Finals 2026
Auch in den „Finals 2026“ in Hannover waren die BR Volleys vertreten. In der neuen Beachvolleyball-Spielart Vier gegen Vier spielen zwei Zweierteams je ein Match auf 2 Gewinnsätze bis 21 Punkte. Steht es nach Matches dann unentschieden, folgt ein „GoldenSet“ zu viert auf beiden Seiten. Louisa Lippmann, Melanie Paul, Mareet Maidhof und Tabea Schwarz holten so auf dem Opernplatz mit 21:18 im Entscheidungssatz Gold gegen Eintracht Spontent. Bei den in Wattenscheid ausgetragenen Leichtathletikwettbewerben des Multisportevents reihte sich der aus Mainz stammende Berliner Speerwerfer Julian Weber in die Reihe der ganz Großen ein. Genau wie der Olympiasieger von 1972 in München, Klaus Wolfermann, ist Weber jetzt zum sechsten Mal in Serie Deutscher Meister. Seine 82,60 Meter liegen deutlich unter seiner Bestweite von 91,51 Meter vom Zürcher Diamond-League-Meeting 2025, doch der Saisonhöhepunkt ist die Leichtathletik-Europameisterschaft im englischen Birmingham vom 10. bis 16. August. Sprinterin Gina Lückenkemper landete über 100 Meter auf Rang 3, obwohl sie durch die Nachwirkungen eines Zeckenbisses stark beeinträchtigt war.
GFL-Drama
Ein verpasster Extrapunkt nach dem Touchdown, doch das schnelle 16:0 der Braunschweig Lions am 25. Juli in der GFL daheim gegen die Berlin Rebels schien komfortabel. Nun aber drehten die Gäste auf, führten im Schlussviertel 24:16. Braunschweig holte den nötigen Touchdown, scheiterte aber am 2-Punkte-Versuch zum Ausgleich. Nach dem 24:22-Sieg blieben die Rebels Fünfte der Nordstaffel.
Neuer Top-Annahmespieler
Er sei stark „vor allem im Hinterfeld, mit großartigen Fähigkeiten im Aufschlag, im Pipe-Angriff, in der Annahme und in der Abwehr“, so lautet die Beschreibung von BR-Volleys-Neuzugang Tom Koops durch seinen Trainer Andrea Anastasi. Auch aufgrund der geringeren Körperlänge von 1,92 Meter ausbaufähig sind die Blockqualitäten des 25-jährigen Niederländers. Dennoch ist Koops erfolgsverwöhnt: Mit den Orion Stars Doetinchem holte der Außenangreifer in den Niederlanden zweimal in Folge das Double aus Meisterschaft und Pokal. Auch bei seinem letzten Verein Paris Volley war Koops Leistungsträger, gewann den französischen Pokal, verletzte sich dann aber am Rücken. Nach Genesung ging es mit der Nationalmannschaft bis ins Finale der European Golden League, man scheiterte aber im Kampf um den Aufstieg in die Nations League an Finnland. Für die BR Volleys soll Koops den Annahmeriegel stärken, während der Club auf ein offensives Aufblühen von Sprungwunder Nolan Flexen setzt.
Alba Berlin
MVBean bleibt
Im Basketball-Forum schoenen-dunk.de philosophierten die Berliner Basketball-Fans, ob man Forward Justin Bean, Duracell-Hase und Finals-MVP, einen „3-, 30- oder 300-Jahresvertrag“ anbieten sollte, um ihn beim Überraschungsmeister Alba Berlin zu halten. Geworden ist es eine Verlängerung um drei Jahre. „Ich kann es kaum erwarten, gemeinsam mit diesem Team weiter Geschichte zu schreiben“, freute sich der 29-Jährige. Ihm zur Seite steht in den nächsten drei Spielzeiten Positionskollege Joe Wieskamp, auch er US-Amerikaner, 26 Jahre alt und zuletzt bei Science City Jena unter Vertrag. Er hat bereits 38 Spiele in der NBA für die San Antonio Spurs und Toronto Raptors absolviert und gilt insbesondere als starker Distanzschütze. Er bringe „zudem starke Qualitäten beim Rebound mit“, so Alba-Sportdirektor Himar Ojeda Wieskamps Gesamtpaket zusammen. Nicht mehr für die Berliner auflaufen wird hingegen Moses „Mo“ Wood. Nach einem erfolgreichen ersten Jahr in Europa wechselt der 27-Jährige von Alba zu Le Mans Sarthe Basket, das in der neuen Spielzeit international im EuroCup antritt. Auch beim Frauenteam der Berliner ist einiges in Bewegung. Nach zwei Jahren verlässt Insidespielerin Emily Kiser den Club. Als neue Point Guard verpflichtet wurde vom Ligarivalen GiroLive Panthers Osnabrück die auf Guadeloupe gebürtige 25-jährige Französin Océane Monpierre. Sie bringt trotz ihres vergleichsweise jungen Alters schon fünf Jahre EuroCup-Erfahrung vom französischen Club Roche Vendée mit. In ihren zwei Jahren in Osnabrück entwickelte sich Monpierre mit durchschnittlich 5,7 Assists zur besten Passgeberin der DBBL, während sie sich gleichzeitig durch „eine starke Physis“ auszeichnet, so Ojeda. Der Vertrag der Französin läuft über die Spielzeit 2026/27.
Tischtennis
Oh Junsung verstärkt FCS
Der 1. FC Saarbrücken TT verstärkt seinen Kader für die HYLO ETTU Champions League und verpflichtet den südkoreanischen Nationalspieler Oh Junsung. Der 20-Jährige zählt zu den größten Talenten des internationalen Tischtennissports und wird den amtierenden Champions-League-Sieger in der Saison 2026/27 in Europas wichtigstem Vereinswettbewerb unterstützen. Mit der Verpflichtung reagiert der FCS auf den immer dichter werdenden internationalen Turnierkalender. Zahlreiche WTT-Turniere sowie Einsätze für die Nationalmannschaften führen regelmäßig dazu, dass Topspieler nicht in jedem Wettbewerb zur Verfügung stehen. Oh Junsung soll dem Team zusätzliche Stabilität verleihen und den Kader auf höchstem Niveau ergänzen. Der Südkoreaner gehört bereits seit geraumer Zeit zur erweiterten Weltspitze und hat sich mit starken Leistungen auf der WTT-Tour sowie im Nationalteam einen Namen gemacht. Als viermaliger Champions-League-Sieger in Folge geht der 1. FC Saarbrücken TT auch in der kommenden Saison mit hohen Ambitionen in den Wettbewerb. Das Ziel ist klar: Auch 2026/27 möchte der FCS um den Titel mitspielen.
Erwin Berg, Sportlicher Leiter des FCS: „Wir verfolgen Oh Junsung schon seit längerer Zeit. Er gehört trotz seines jungen Alters bereits zur Weltspitze und passt sportlich wie menschlich hervorragend zu unserem Team. Mit dem immer volleren internationalen Kalender ist es wichtig, unseren Kader noch breiter aufzustellen. Oh wird uns zusätzliche Qualität und Stabilität geben. Wir freuen uns sehr, dass wir ihn für unsere Champions-League-Mannschaft gewinnen konnten und sind gespannt auf seine ersten Einsätze.”
Dritter Sieg in Folge
Drei Rennen, drei Siege: Das HYLO Team Saar bleibt in der Triathlon-Bundesliga derzeit das Maß der Dinge. Nach den Erfolgen zum Saisonauftakt im Kraichgau und zuletzt in Tübingen setzte sich die Mannschaft auch beim dritten Rennen der Saison im Rahmen der Finals am Steinhuder Meer durch und baute ihre Führung in der Gesamtwertung weiter aus. Über die Sprintdistanz mit 750 Metern Schwimmen, 20 Kilometern Radfahren und fünf Kilometern Laufen schickte das Team Lasse Nygaard-Priester, Jaspar Ortfeld, Valentin Wernz, Justus Töpper und Luca Fahrenson ins Rennen. Mit einer Platzziffer von nur 24 gewann das HYLO Team Saar souverän vor der Sportunion Neckarsulm (Platzziffer 47) und DSW12 Darmstadt (Platzziffer 114). Gleichzeitig konnte die Mannschaft ihren Vorsprung in der Gesamtwertung weiter ausbauen und reist damit als klarer Tabellenführer zum nächsten Rennen. Die nächste Station der Triathlon-Bundesliga führt das HYLO Team Saar am 21. August nach Immenstadt. Dort will die Mannschaft ihre Siegesserie fortsetzen und einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Meistertitel machen.
Neuzugang für die HGS
Einen weiteren Top-Neuzugang stellte Handball-Drittligist HG Saarlouis in der vergangenen Woche vor. Sportdirektor Markus Baur konnte mit dem 27-jährigen Franzosen Pierre Halimi einen Spieler mit zehn Jahren Erfahrung in den Top-Ligen Frankreichs ins Saarland lotsen. „Wir haben nach einem weiteren kompletten Spieler mit Erfahrungen in Top-Ligen gesucht und erwarten uns von dem 1,95 Meter großen Kreisläufer Pierre Halimi mehr Konstanz in Angriff und Abwehr“, sagt Markus Baur. Ähnlich ist auch die Einschätzung von Cheftrainer Jörg Lützelberger: „Pierre bringt viel Erfahrung, große körperliche Präsenz und insbesondere als Innenverteidiger in der 6:0-Abwehr Qualitäten mit, die uns helfen werden.“ Halimi kommt aktuell vom französischen Zweitligisten Valence, war davor Kapitän beim Zweitligisten Massy Essonne Handball, absolvierte bisher 225 Zweitliga-Partien. Für Toulouse sammelte er in 30 Partien Erfahrung in der 1. französischen Liga. 2018 stand er mit Toulouse im französischen Pokalfinale.