Fundstück der Woche
Weidezeit
Aktuell gastiert ein Trend, der beiläufig unter der umgangssprachlichen Bezeichnung Ponyschuh die Laufstege dieser Welt erobert. Unter „Ponyfell“ verstehen die Designer Fell- oder Haarleder-Optiken am Schuh, bei dem die Haare nicht entfernt wurden. Also nicht etwa Schuhe für Ponys. Dieses spezielle Material zeigt sich bei Mules, Loafern oder Pumps und verleiht schlichten Looks im Herbst und Winter eine bewusst luxuriöse Note. Geliebt von Stilprofis, die das Fell-Detail als subtilen Hingucker setzen möchten und keine Angst haben, an den Füßen richtig dick aufzutragen. Tragen kann den Pony-Schuh jede, die bewusst modisch akzentuieren möchte. Der Kuschel-Treter passt hervorragend zu weiten Hosen, Jeans oder auch zu Midi-Röcken und Kleidern. Er funktioniert bei schlichten Outfits als stilstarker Blickfang. Beim Kombinieren passt der Schuh besonders gut zu gedeckten Farben und Materialien wie Wildleder oder Glattleder.
Beauty
Perfekte Linienführung
Der Lidstrich zeigt sich jetzt im Winter als kreative Kunstform. Statt klassischem Schwung zieht er sich frei über das Lid, mal grafisch, dann verspielt, bevorzugt in leuchtenden Farben wie Smaragdgrün oder Rubinrot. Das restliche Make-up bleibt zurückhaltend. Die Haut wirkt natürlich, die Brauen bleiben dezent. So rückt der Eyeliner in den Mittelpunkt und verleiht dem Blick einen zauberhaften Ausdruck.
Richtig Pflegen
Auch wenn der Sommer sich verabschiedet hat, bleibt die Sonne für die Kopfhaut ein Thema. Denn UV-Strahlen dringen auch durch Winterhimmel und können dort zu Trockenheit, Rötungen oder einer geschwächten Kopfhautbarriere führen. Marken setzen deshalb verstärkt auf Produkte, die wie Gesichtspflege funktionieren: Kopfhaut-Seren mit Niacinamid oder Peptiden, leichte Sprays mit LSF 30 und mineralischen Filtern sind im Kommen. Zusätzlich helfen sanfte Peelings und beruhigende Öle mit Lavendel oder Jojoba, um die erste Schutzschicht wieder aufzubauen und unangenehme Spannungsgefühle zu lindern.
Trends
Leder-Liebe
Leder bleibt beliebt. Designer wie Saint Laurent, Coach, Hermès und Gabriela Hearst greifen auf das Material zurück und interpretieren es neu. Bei Saint Laurent dominieren taillierte Lederjacken in dunklem Schokobraun, die an die Ästhetik der Achtziger erinnern, während Coach weiches, cognacfarbenes Leder zu femininen Blazern verarbeitet, die fast wie gewachsen wirken. Gabriela Hearst setzt auf feine, gepresste Lederstoffe, die sich in Tuniken und Kleidern zu fließenden Linien formen. Hermès wiederum zeigt Leder in hellen, fast sandfarbenen Nuancen und beweist, dass das Material Leichtigkeit haben kann. Bemerkenswert ist, wie selbstverständlich Leder inzwischen in Alltagslooks integriert wird. Kombiniert mit Kaschmir, Seide oder Wolle verliert es jede Schwere und wirkt modern und ausgewogen.
In Bestform
Baguette Bag erlebt in der kalten Jahreszeit ihr großes Comeback. Die kleine, längliche Schultertasche erinnert an die Nonchalance der späten Neunziger und passt perfekt zum aktuellen Stilbewusstsein zwischen Retro und Minimalismus. Getragen wird sie lässig unter dem Arm, als elegantes Statement zu Blazer, Jeans oder Midikleid. Neue Varianten aus Satin, Glattleder oder glänzendem Lack verleihen ihr einen modernen Twist. Die Tasche passt zu Alltag und Abenddinner, wirkt feminin und zugleich souverän. Modelle gibt es von Luxuslabels bis hin zu erschwinglichen Marken. In gedeckten Farben oder leuchtenden Tönen ist die Wirkung immer wieder anders, doch verleiht jedes Mal einen Hauch Pariser Chic.