Manchmal scheint es, als habe sich alles gegen einen verschworen. Die Hoffnung, das einwöchige Trainingslager zur optimalen Vorbereitung nutzen zu können, ist für den 1. FC Saarbrücken zunächst ins Wasser gefallen.
Sintflutartige Regenfälle im spanischen Küstenort Novo Sancti Petri machten am Sonntagmorgen ein Training unmöglich.
Immerhin: Der Tross des Fußball-Drittligisten ist pünktlich in Spanien eingetroffen – und hatte es damit besser als einige Fans, die mehrere Stunden am Flughafen Düsseldorf ausharren mussten, weil Schnee und Eis einen rechtzeitigen Abflug verhinderten. Bis auf Angreifer Luca Wollschläger (Infekt) und Maurice Multhaup (Bandscheibenvorfall) sind alle Spieler mit nach Spanien gereist.
„Nach dieser Woche sind wir schlauer“, sagte Trainer Jürgen Luginger mit Blick auf mögliche Veränderungen im Kader. Abgesehen vom schlechten Wetter sind die Bedingungen im Vier-Sterne-Hotel Iberostar Royal Andalus optimal. Die „Trainingslager-Organisatoren“ Guido Walter und Markus Stuhr sind vor Ort und bemühen sich derzeit noch um einen zweiten Testspielgegner. Am Mittwoch ist ein Spiel gegen eine regionale Auswahl geplant.
Den Vormittag nutzte das Team zu einer intensiven Krafteinheit – Erfolgserlebnisse inklusive. „Bitte schreiben, dass ich gegen Manu Zeitz im Fußball-Tennis gewonnen habe“, witzelte Angreifer Patrick Schmidt. Coach Luginger ist es wichtig, dass die Mannschaft Freiräume erhält und auch der Spaßfaktor nicht zu kurz kommt.
„Wir haben vor dem Frühstück schon eine ordentliche Laufeinheit hingelegt. Das Wetter soll ab morgen besser werden, aber wir wollen es heute Mittag noch einmal versuchen. Es bringt allerdings nichts, wenn wir den Platz ruinieren. Wir bekommen die Zeit schon sinnvoll mit Inhalten gefüllt“, sagte der Trainer.