Eine Woche intensiver Arbeit geht mit einem freien Nachmittag und einem Mannschaftsabend zu Ende. Morgen nach dem Frühstück wird der Tross des 1. FC Saarbrücken seine Zelte im spanischen Novo Sancti Petri abbrechen und die Heimreise antreten.
Dort warten winterliche Witterungsbedingungen. „Wir hoffen, dass wir einigermaßen trainieren können“, sagte Cheftrainer Jürgen Luginger nach der letzten Einheit in Andalusien.
Den Nachmittag verbrachten einige Akteure auf dem Golfplatz, andere zogen eine Padel-Tennis-Partie vor oder nutzten die freie Zeit, um die malerische Stadt Cádiz zu erkunden.
Das Wichtigste aus personeller Sicht: Bis auf die Sprunggelenksblessur von Kapitän Sven Sonnenberg ist nichts Gravierendes passiert. Amine Naifi und Adoulaye Kamara konnten noch nicht alles mitmachen, sind daher für den Rückrundenauftakt gegen Energie Cottbus auch noch kein Thema. Deutlich näher dran sind Patrick Sontheimer und Sebastian Vasiliadis, die auf spanischem Boden Pluspunkte sammelten.
Großes Gesprächsthema am Morgen war die Mitgliederversammlung. Die Erleichterung über die personellen Ergebnisse war spürbar. Während sich in den späten Abendstunden doch Nervosität breitgemacht hatte, hatte Coach Luginger schon da den richtigen Riecher: „Es wäre Selbstmord, wenn man diesen Weg nicht gehen würde. Da wird nichts passieren.“
Die Hoffnung war spürbar. Mit den Ergebnissen soll Ruhe einkehren. Eine Woche lang hatte der FCS auf spanischem Boden in komfortablem Ambiente beste Bedingungen. Nun ist das Team gefordert. ,,Wir haben gut gearbeitet. Aber am Ende zählen nur Ergebnisse. Wir sind in der Pflicht."