Ziemlich surreal: Der brasilianische MMA-Kämpfer Mauricio Ruffy wärmt sich im ehrwürdigen Weißen Haus vor seinem Leichtgewichts-Kampf gegen Michael Chandler auf. Er ist einer von 14 Haudegen, die zu Donald Trumps 80. Geburtstag in einer Arena vor dem Amtssitz des US-Präsidenten in martialischen Duellen gegeneinander antraten. Die Veranstaltung unter dem Namen „UFC Freedom 250“ wurde offiziell abgehalten, um den 250. Unabhängigkeitstag der USA zu feiern, der allerdings am 4. Juli ist. Mit den brutalen Käfigkämpfen, die sich mehr als 4.000 Zuschauer – darunter auch Facebook-Gründer Mark Zuckerberg – ansahen, hat Trump sein Amt eindeutig für sein privates Vergnügen und seine Selbstinszenierung missbraucht. Eine vor dem Spektakel von Kritikern eingereichte Klage war von einem US-Gericht abgewiesen worden – da die Einwände angeblich zu spät kamen.
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Trumps irrer Staatszirkus
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