Facelift für Peugeot 408
Peugeot verpasst dem 408 ein dezentes Facelift. Wenn der 4,69 Meter lange Fastback in diesem Frühling ins neue Modelljahr wechselt, sollen ihm neue Lichtspiele mehr Glanz verleihen, teilt der Hersteller mit. Als erster Peugeot komme er deshalb mit beleuchtetem Markenschriftzug und LED-Modulen im Löwen-Logo. Parallel dazu modernisieren die Franzosen den 157 kW/213 PS starken Stromer. Dessen E-Antrieb bekommt wichtige Updates. So lässt sich die 58 kWh große Batterie mit 455 Kilometer Normreichweite laut Peugeot für kürzere Ladestopps vorheizen, dient dank Vehicle-to-Load als mobile Powerbank und autorisiert sich an entsprechenden Ladesäulen nun automatisch auch ohne Chip und Karte. Dazu bleiben im Programm der Mild-Hybrid mit 48-Volt-Technik (107 kW/145 PS) und die Plug-In-Variante (Systemleistung: 177 kW/240 PS).
Zu den Preisen für das neue Modelljahr macht Peugeot noch keine Angaben. Aktuell startet der 408 als 48-Volt-Verbrenner bei 40.970, als E-Modell bei 46.300 Euro und als Plug-in-Hybrid bei 47.600 Euro. (dpa)
Staria auch elektrisch
Hyundai bietet jetzt auch den Staria mit Elektroantrieb an. Der Van feiert gerade seine Weltpremiere auf der Motorshow in Brüssel und soll im zweiten Quartal in den Handel kommen, teilt der Hersteller mit. Preise nennen die Koreaner zwar noch nicht, doch dürfte der Staria Elektro deutlich jenseits jener 49.500 Euro liegen, mit denen der Bulli-Konkurrent als Hybrid-Verbrenner startet. Damit rühmt sich Hyundai zwar, nun auch die letzte Elektro-Lücke im Portfolio geschlossen und den ersten Van für die Generation E im Angebot zu haben. Doch sind die Koreaner nur zweiter Sieger. Die Schwestermarke Kia ist in diesem Segment mit dem PV5 bereits vertreten. Der Staria allerdings nutzt laut Hyundai die 800-Volt-Version des gemeinsamen Elektrobaukastens. Es gibt ihn mit einem 84-kWh-Akku, der für rund 400 Kilometer reichen soll und in 20 Minuten von 10 auf 80 Prozent geladen werden kann. (dpa)
Winter setzt Wildtieren zu
Schnee und Eis bedeuten für viele Wildtiere nach Angaben der Deutschen Wildtier Stiftung eine ernste Gefahr. Gefrorene Böden und Gewässer erschweren den Angaben zufolge die Nahrungssuche. So kämen etwa Eichhörnchen derzeit oft nicht mehr an ihre im Herbst angelegten Vorräte, da viele ihrer Nahrungsdepots unter einer harten Schneedecke oder im gefrorenen Erdreich lägen. Bergbewohnern wie Gämsen koste die Suche nach Gräsern und Flechten in Eis und Schnee viel Kraft. Singvögel fänden in gefrorenen Böden kaum noch Insekten oder Samen. „Menschen können viel zum Schutz der Wildtiere beitragen“, sagte Jenifer Calvi von der Deutschen Wildtier Stiftung in Hamburg. „Wichtig ist vor allem, die Tiere nicht unnötig zu stören.“ Spaziergänger sollten auf den Wegen bleiben, Hunde anleinen und Rückzugsräume respektieren, besonders in Wäldern, an Waldrändern und in den Bergen. „Wintersportler sollten ausgewiesene Routen nutzen und Wildruhezonen meiden.“ Vögeln und Eichhörnchen kann man mit Futter und eisfreien Wasserstellen helfen. (dpa)
Brandenburg
Bewerbung um Intendanz
Die Schauspielerin und Musikerin Anna Loos will Intendantin des Theaters in ihrer Heimatstadt Brandenburg an der Havel werden. „Ich habe mich Ende des vergangenen Jahres offiziell als zukünftige Intendantin beworben“, sagte die 55-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Loos wurde in der 75.000-Einwohner-Stadt an der Havel geboren. Ihr Ziel: Sie will an dem kommunalen Theater ein festes Schauspielensemble aufbauen. Das Engagement ist auch persönlich motiviert: „Ohne dieses Haus wäre ich vermutlich keine Künstlerin geworden.“ Loos wuchs in Brandenburg an der Havel auf, floh aber als 17-Jährige aus der DDR. Auch weil Familienmitglieder und Freunde dort leben, hat sie nach wie vor eine enge Bindung zu der Stadt. Sie wolle Verantwortung für die Zukunft des Theaters übernehmen und es wieder zu einem kulturellen Leuchtturm der Stadt machen, sagte Loos. Die Stadt sucht nach dem Rückzug des früheren Intendanten im Sommer 2025 eine neue Theaterleitung. Wann die Besetzung entschieden wird und wie gut die Chancen für Loos sind, wollte die Stadt bislang nicht sagen. Loos ist überzeugt, dass sich eine Theaterleitung mit Dreharbeiten vereinbaren lässt. (dpa)