Neues Elektroflaggschiff von Skoda
Für den Herbst hat die tschechische VW-Tochter den Peaq angekündigt. Er soll zur CO2-neutralen Alternative für den Kodiaq werden und einen ähnlichen Grundpreis bekommen. Die Rede ist beim Unternehmen von etwa 50.000 Euro. Weil er gegenüber dem Kodiaq in der Länge um zwölf Zentimeter auf 4,87 Meter wächst, er mit 2,97 Metern den größeren Radstand hat und mit der Batterie im Boden ohnehin effizienter mit dem Platz umgeht, wird er zum geräumigsten Skoda-Modell, teilt der Hersteller mit. Als Siebensitzer bietet er mehr Plätze als jedes andere Elektro-SUV im VW-Konzern. Auch der Kofferraum kann sich mit 935 Litern sehen lassen – zumal das Gepäckrollo und das Ladekabel im Frunk unter der Fronthaube verschwinden können. Selbst als Siebensitzer biete der Peaq noch 299 Liter Stauraum. Bei der Technik bedient sich Skoda aus dem Modularen Elektrobaukasten (MEB) der Konzernmutter und bietet die Wahl zwischen drei Motorisierungen und zwei Akkus: Das Angebot reicht von 150 kW/204 PS oder 210 kW/286 PS mit Heck- bis hin zu 220 kW/299 PS und Allradantrieb. Die Energie liefern Akkus mit 63 oder 91 Kilowattstunden. Die sollen laut Skoda Normreichweiten von 460 bis über 600 Kilometern ermöglichen. (dpa)
Altern in Sprüngen
Der Alterungsprozess verläuft offenbar nicht gleichmäßig. Dies ergab sich aus einer aktuellen Studie von Forschenden der Stanford University, die im Fachjournal „Nature Aging“ veröffentlicht wurde. Das Ergebnis der Studie: Besonders ausgeprägte Veränderungen zeigen sich um das 44. und das 60. Lebensjahr. In diesen Phasen kommt es zu deutlichen Verschiebungen bei Hunderten von Molekülen, darunter Proteine, Lipide und Stoffwechselprodukte. Betroffen sind unter anderem der Fett- und Zuckerstoffwechsel, die Immunregulation sowie die Nierenfunktion und der Muskelabbau. Auch der Abbau von Alkohol und Koffein verlangsamt sich messbar. Die Ergebnisse legen nahe, dass sich gesundheitliche Risiken in diesen Lebensabschnitten verstärken können. Gleichzeitig betonen die Forschenden, dass gezielte Prävention einen entscheidenden Einfluss hat. Regelmäßige Bewegung, ausgewogene Ernährung sowie ausreichend Schlaf und Stressmanagement können dazu beitragen, die Auswirkungen abzumildern.
Youtube-Shorts für Kids begrenzen
Das Ausschalt-Feature für die Kurzvideos im Hochformat für Kinder- und Teenager-Konten ist nun verfügbar. Wenn die Kids beim Shorts-Konsum über die Stränge schlagen, lässt sich in den Einstellungen der Youtube-App unter „Familiencenter/Zeitmanagement“ das jeweilige Konto auswählen, um ein Tageslimit zu setzen. Dann sind folgende Restriktionen möglich: Shorts komplett ausgeschaltet (Nutzungslimit 0 Minuten täglich) oder Nutzungslimits von 15, 30 oder 45 Minuten sowie ein oder zwei Stunden täglich. Kleiner Praxis-Fallstrick: Während Eltern bei Kinderkonten für Kinder bis zwölf Jahren die volle Kontrolle haben, gelten für sogenannte Teenager-Konten für Jugendliche ab 13 Jahren andere Regeln. Hier haben die Jugendlichen selbst Zugriff aufs Familiencenter, können den verknüpften Elternteil sehen, Benachrichtigungen aktivieren oder deaktivieren und die Elternaufsicht sogar ausschalten. (dpa)
Tragödie
„Sie rettete mein Leben“
Als Jugendliche musste Charlize Theron (50) miterleben, wie ihre Mutter aus Notwehr ihren alkoholkranken Vater erschoss – aber der Vorfall verfolgt die südafrikanische Schauspielerin nach eigenen Angaben nicht mehr. „Ich denke, dass über diese Dinge gesprochen werden sollte, denn es führt dazu, dass sich andere Menschen nicht alleine fühlen“, sagte Theron der „New York Times“. „Ich kannte keine andere solche Geschichte. Als uns das passiert ist, dachte ich, wir wären die einzigen solchen Menschen.“ Jahrelang habe ihr alkoholkranker Vater sie und ihre Mutter verbal misshandelt, sagte die in Südafrika aufgewachsene Tochter eines deutsch-französischen Einwanderpaares. Als sie 15 Jahre alt war, habe der Vater dann versucht, sie und ihre Mutter umzubringen – und ihre Mutter erschoss den Vater aus Notwehr. Sie und ihre Mutter seien sich immer sehr nahe gewesen, sagte Theron. „Wir haben uns wie ein Team gefühlt. Aber in der Nacht hat sich etwas verändert, denn im Rückblick, nachdem ich den Schock überstanden hatte, habe ich realisiert, dass sie mein Leben gerettet hat, und das ist eine große Sache.“ (dpa)