Xpeng will nach unten wachsen
Xpeng erweitert seine Palette um den handlichen L03. Dieser tritt mit 4,65 Metern gegen Bestseller wie VW ID.4, Renault Mégane oder Skoda Enyaq an. Er soll zu Preisen ab 35.600 Euro starten, teilte der Hersteller mit. Dafür gibt es den Fünftürer in der Basisversion mit 180 kW/245 PS starkem Heckantrieb und einem 58 kWh großen Akku für bis zu 450 Kilometer Normreichweite. Alternativ baut Xpeng eine Batterie mit 71 kWh ein, die im besten Fall für 520 Kilometer reicht. Beide Versionen gibt es auch mit Allradantrieb, zwei Motoren und einer Systemleistung von 285 kW/388 PS. Obwohl das Einstiegsmodell nur eine 400-Volt-Architektur nutzt, bietet es dem Hersteller zufolge überdurchschnittliche Ladeleistungen. An der Gleichstromsäule liegen demnach bis zu 236 kW an. (dpa)
Kollagen auf dem Prüfstand
Kollagenpulver, Trinkampullen und Kapseln gehören zu den beliebtesten Anti-Aging-Produkten. Sie versprechen straffere Haut, weniger Falten und mehr Elastizität. Doch eine im vergangenen Jahr im American Journal of Medicine veröffentlichte Metaanalyse kommt zu einem deutlich zurückhaltenderen Ergebnis. Dafür werteten Forschende 23 randomisierte Studien mit insgesamt 1.474 Teilnehmern aus. Zwar zeigten sich zunächst positive Effekte auf Hautfeuchtigkeit, Elastizität und das Erscheinungsbild von Falten. Wurden jedoch ausschließlich methodisch hochwertige oder unabhängige Studien berücksichtigt, ließ sich dieser Nutzen nicht mehr eindeutig nachweisen. Die Autoren kommen deshalb zu dem Schluss, dass es derzeit keine belastbaren wissenschaftlichen Belege dafür gibt, dass Kollagenpräparate die Hautalterung wirksam verlangsamen oder Falten sichtbar reduzieren. Viele der positiven Ergebnisse stammen aus industriefinanzierten Untersuchungen und sollten deshalb mit Vorsicht interpretiert werden. Experten raten stattdessen zu Maßnahmen, deren Wirkung gut belegt ist. Eine eiweißreiche Ernährung, ausreichend Vitamin C, regelmäßige Bewegung, konsequenter Sonnenschutz und der Verzicht auf Nikotin fördern die körpereigene Kollagenbildung deutlich zuverlässiger als Nahrungsergänzungsmittel.
Per App Schatten finden
Wenn die Sonne vom Himmel brennt, zieht es die Menschen draußen in den Schatten. Hier kommt „Shademap.app“ ins Spiel, eine Online-Karte zur Visualisierung von Schatten und Sonnenlicht, die ganz einfach funktioniert. Oben im Suchfeld die gewünschte Adresse eingeben, mit der Eingabetaste bestätigen und schon sieht man alle Schatten rund um den Ort zur aktuellen Uhrzeit – insbesondere die, die Gebäude und Bäume werfen. Ganz unten findet sich dann eine Zeitleiste zum Ziehen oder Draufklicken, über die simuliert wird, wie sich die Schatten in dem Bereich im Laufe des Tages bewegen und verändern. Teilen und speichern ist auch möglich. (dpa)
Krebsfrei
„Bin überwältigt“
TV-Legende Thomas Gottschalk hat sich auf Instagram für die vielen Reaktionen auf seine positiven Nachrichten zu seinem Kampf gegen den Krebs bedankt. „Ich bin total überwältigt. Mein Update hat innerhalb kürzester Zeit unglaublich viele Menschen erreicht“, schrieb der 76-Jährige zu einem Foto, auf dem er die Arme in die Luft streckt und lacht. Noch viel wichtiger seien ihm aber die unzähligen Nachrichten, Kommentare und guten Wünsche. „Ich habe alles gelesen und möchte euch von Herzen dafür danken“, schrieb Gottschalk am Sonntagabend weiter. „Es bedeutet mir sehr viel, dass ihr in den vergangenen Monaten an mich gedacht habt und mich jetzt mit so viel Wärme, Anteilnahme und Zuversicht begleitet.“ Gottschalk hatte Ende November bekanntgegeben, an Krebs erkrankt zu sein. Er hatte die Diagnose öffentlich gemacht, nachdem er bei der Verleihung der Romy-Gala in Kitzbühel wie zuvor auch bei der Bambi-Verleihung in München einen unsicheren Eindruck hinterlassen und damit für Irritationen gesorgt hatte. Im Dezember verabschiedete er sich von der RTL-Show „Denn sie wissen nicht, was passiert“ – und zugleich von der TV-Bühne. Am Sonntag meldete er sich dann nach schwerer Zeit und monatelanger Pause mit einer guten Nachricht: „Nach zwei Operationen, 33 Bestrahlungen und drei Wochen Reha bin ich im Moment krebsfrei“, verkündete er. (dpa)