Skoda Epiq startet als günstiger Elektro-SUV
Das City-SUV feiert im Mai als Epiq Weltpremiere. Ab Herbst tritt es zu Preisen ab etwa 26.000 Euro gegen Renault R4 und Kia EV2 an. Konzipiert als elektrische Alternative zum Kamiq, misst der Epiq 4,17 Meter und bietet bei 2,60 Metern Radstand nicht nur etwas mehr Platz auf allen Plätzen als jener Verbrenner. Auch der Kofferraum wächst um 20 Prozent auf 475 Liter. Der Epiq34 hat zwar 85 kW/115 PS für 150 km/h, bekommt aber nur einen Lithium-Eisen-Phosphat-Akku von 37 kWh für gerade mal 315 Normkilometer, der danach mit müden 50 kW nachgeladen wird. Im Epiq40 steigt die Motorleistung auf 99 kW/135 PS und die Ladeleistung auf 90 kW, mit denen von 10 auf 80 Prozent im Idealfall 28 Minuten vergehen. Das Topmodell Epiq55 hat 155 kW/211 PS. (dpa)
Essen für den guten Zweck
Kulinarische Exzellenz trifft gesellschaftliches Engagement – unter diesem Motto veranstaltet das Zwei-Sterne-Restaurant „Esplanade“ in Saarbrücken am 10. März ein exklusives Charity-Dinner zugunsten der Stiftung KinderHerz. Ziel des Abends ist die Unterstützung des regionalen Forschungsprojekts zur Entwicklung biologisch besser verträglicher Herz- und Gefäßimplantate für Kinder am Kinderherzzentrum des Universitätsklinikums des Saarlandes. 50 Prozent der Erlöse des Abends sowie sämtliche individuellen Spenden fließen direkt in das Projekt. Kulinarisch erwartet die Gäste ein eigens für diesen Abend kreiertes Menü aus der Zwei-Sterne-Küche der „Esplanade“. Die Schirmherrschaft übernimmt Prof. Bernhard Leonardy, Leiter der Musikfestspiele Saar.
Internet-Komplettausfall: Diese Ansprüche haben Sie
Dauert ein Komplettausfall des heimischen Internets länger als einen Kalendertag nach der Störungsmeldung, steht der Anbieter in der Pflicht, Betroffene zu informieren. „Bei einem Komplettausfall von Telefon und Internet haben Betroffene ab dem dritten Kalendertag nach Eingang der Störungsmeldung Anspruch auf eine Entschädigung“, erklärt Jana von Bibra von der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Der Anspruch liege für den dritten und vierten Tag bei je zehn Prozent des vertraglich vereinbarten Monatsentgelts, mindestens aber bei fünf Euro. Ab dem fünften Tag betrage die Entschädigung 20 Prozent des vertraglich vereinbarten Monatsentgelts pro Tag, mindestens aber zehn Euro. „Bei einem länger anhaltenden Ausfall sollten Betroffene ihrem Anbieter per Einschreiben eine Frist setzen“, rät von Bibra. Die Frist, bis wann der Anschluss wieder funktionieren muss, sollte bei etwa zehn bis 14 Tagen liegen. Hält der Anbieter die Frist nicht ein, hätten Verbraucher womöglich die Option, den Vertrag außerordentlich zu kündigen. Sie können sich diesbezüglich zum Beispiel auch bei einer Verbraucherzentrale beraten lassen. (dpa)
Hasskommentare
Franziska van Almsick hat die zunehmenden Hassnachrichten an deutsche Sportlerinnen und Sportler in den sozialen Medien scharf kritisiert. „Ich glaube, da sind wir in eine Sphäre abgedriftet, die man gar nicht mehr in Worte fassen kann. Da heißt es nur noch: Augen und Ohren zu“, sagte die frühere Weltklasse-Schwimmerin und stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der Stiftung Deutsche Sporthilfe beim „Ball des Sports“ in Frankfurt am Main. Abfällige Kommentare zu ignorieren, sei allerdings „leichter gesagt als getan. Irgendwie muss man damit leben und schauen, wie man selbst am besten damit klarkommt. Ändern können wir es wahrscheinlich nicht“, sagte die 47-Jährige. Bei den Olympischen Winterspielen hatte Biathletin Franziska Preuß nach dem letzten Rennen ihrer Karriere von Anfeindungen im Netz berichtet. „Dieser Psychoterror, den man da durchmacht, und die Tatsache, dass dann jeder sagt: ‚Schau ja nicht in Social Media, was über Dich geschrieben wird!‘, da denkt man sich: krass!“ (dpa)
Studie
Regeneration fürs Gehirn
Ein kurzer Mittagsschlaf kann die Lern- und Aufnahmefähigkeit des Gehirns deutlich verbessern. Das zeigt eine Studie, die im Fachjournal „NeuroImage“ veröffentlicht wurde. Das Forschungsteam um den Schlafforscher und Psychiatrieprofessor Christoph Nissen vom Universitätsklinikum Genf untersuchte 20 gesunde junge Erwachsene. An einem Studientag hielten die Teilnehmenden am Nachmittag einen Mittagsschlaf von durchschnittlich rund 45 Minuten, an einem anderen Tag blieben sie wach. Anschließend analysierten die Forschenden mithilfe von EEG-Messungen und transkranieller Magnetstimulation (TMS) die Stärke und Erregbarkeit synaptischer Verbindungen im Gehirn. Dabei zeigte sich: Nach dem Mittagsschlaf war die synaptische Gesamtstärke reduziert – ein Effekt, der als neuronale „Entrümpelung“ gilt und Voraussetzung für neue Lernprozesse ist. Die Ergebnisse stützen die bereits 2003 vom italienischen Neurowissenschaftler Giulio Tononi formulierte Hypothese der synaptischen Homöostase, wonach Schlaf dazu dient, überlastete neuronale Netzwerke zu regulieren. Auch externe Fachleute wie die Freiburger Neuropsychologin Anika Löwe bewerten die Studie als wichtigen Beleg dafür, dass kurze Schlafphasen am Tag messbare regenerative Effekte auf das Gehirn haben und Lernen, Kreativität sowie Problemlösen fördern können.