Freeclimber
Wolkenkratzer-Besteigung
US-Freeclimber Alex Honnold hat sich den Traum von einer Wolkenkratzer-Besteigung erfüllt. Der 40-Jährige kletterte in rund anderthalb Stunden ohne jegliche Absicherung auf den 508 Meter hohen Taipeh 101 in Taiwans Hauptstadt. Die Aktion wurde live via Netflix gestreamt – was für massive Kritik gesorgt hatte. „Ich bin total gehypt, unglaublich!“, sagte Honnold, nachdem er es schließlich geschafft hatte. Auf der Spitze des Gebäudes schoss der Extremsportler zunächst ein Selfie, ehe er der jubelnden Menge am Boden zuwinkte. Honnold, der als einer der besten Freikletterer der Welt gilt, benötigte für seinen Aufstieg an der Fassade des pagodenartig gebauten Hochhauses eine Stunde und knapp 32 Minuten. Vor der Aktion hatten Medienwissenschaftler die geplante Live-Übertragung massiv kritisiert. „Menschen dabei zuzusehen, wie sie sich in eine Todesrisiko-Situation begeben, halte ich persönlich für ethisch nicht vertretbar“, sagte etwa der deutsche Medien- und Sportwissenschaftler Thomas Horky dem Schweizer Rundfunksender SRF. Wegen Regens war ein erster Kletterversuch am Samstagmorgen in Taipeh abgesagt und auf Sonntag verschoben worden. Sie seien auf die Gnade der Natur angewiesen, betonte der Star-Kletterer, der in den Tagen vorher mit Seil am Taipeh 101 geübt hatte. Rund zweieinhalb Monate bereitete sich Honnold speziell auf den Wolkenkratzer vor. (dpa)
Psychische Belastung bei Studenten
Der mentale Gesundheitszustand von Studierenden bleibt angespannt. Laut Mental-Health-Barometer 2025 von Instahelp und Studo bewerten 56,7 Prozent der 6.080 Befragten ihre psychische Verfassung in den vergangenen zwei Wochen als „weniger gut“ oder „schlecht“ – der höchste Wert seit Beginn der Erhebung 2021. Auch die Lebensqualität sinkt. Besonders weibliche Studierende berichten von schlechterer mentaler und körperlicher Gesundheit, höherem Stress und geringerem Sicherheitsempfinden am Campus. Insgesamt fühlen sich 67,1 Prozent durch das Studium stark belastet, Hauptgründe sind Arbeitsaufwand, Prüfungsdruck, psychische Belastungen und finanzielle Sorgen.
Offen darüber sprechen kann aber nur rund jede dritte Person. 86,3 Prozent wünschen sich professionelle Hilfe, doch nur 47,7 Prozent halten den Zugang tatsächlich für realistisch – vor allem aus finanziellen Gründen.
Fast jeder zweite PC nutzt noch veraltetes Windows 10
Die PC-Anwender in Deutschland tun sich schwer damit, sich von dem veralteten Microsoft-Betriebssystem Windows 10 zu verabschieden. Knapp die Hälfte (48,5 Prozent) der rund 21 Millionen Windows-PCs in deutschen Privathaushalten hat nach einer Studie des europäischen Cybersecurity-Unternehmens Eset aktuell noch Windows 10 installiert. Der zögerliche Umstieg ist problematisch, weil der offizielle Support für Windows 10 bereits am 14. Oktober 2025 ausgelaufen ist. Für Privatanwender in der Europäischen Union hat Microsoft allerdings nach Druck durch Verbraucherschützer eine kostenlose Verlängerung der Sicherheitsupdates für Windows 10 bis zum 14. Oktober 2026 eingeräumt. Unternehmen müssen für den weiteren Support mit Sicherheitsupdates allerdings bezahlen. Ohne diesen Vertrag, den sogenannten ESU-Support (Extended Security Updates), erhalten Firmenrechner seit Oktober 2025 keine Updates mehr. (dpa)
Mit Komfort und Technik in die Oberklasse
BYD will die europäische Oberklasse erobern und lanciert dafür eine weitere Marke: In diesem Jahr kommt Denza. Los geht es im Frühjahr bei rund 100.000 Euro mit dem Z9 GT, einem rund 5,20 Meter langen Sportkombi im Stil des Porsche Panamera. Bei 3,13 Metern Radstand bietet er innen spürbar mehr Platz als die meisten europäischen Konkurrenten. Davon profitieren vor allem die Hinterbänkler. Den Z9 GT soll es wahlweise als Plug-in-Hybrid (PHEV) oder rein elektrisch geben. Er hat laut BYD je nach Version bis zu 710 kW/957 PS, erreicht maximal 240 km/h und kommt auf elektrische Reichweiten von etwa 200 für den PHEV und rund 400 Kilometer für die reine E-Version. Als erstes Auto aus dem Konzern ist er für das Flash-Laden mit bis zu 1.000 kW vorbereitet, so dass der Luxusliner in fünf Minuten den Strom für 400 Kilometer nachlädt. Und weil dafür die Infrastruktur fehlt, will BYD 300 entsprechende Säulen aufstellen. (dpa)