Comeback
Dick Brave ist zurück
Nach langer Pause bringt Sänger Sasha seine Rockabilly-Kunstfigur Dick Brave wieder zurück. Der 53-Jährige will als Brave mit seiner Band im kommenden Frühjahr auf Club-Tour mit dem Titel „Back for Good“ gehen, wie der Konzertveranstalter Semmel Concerts auf Nachfrage mitteilte. Zuvor hatte die „Bild“ vom Comeback berichtet. Brave will „mit den größten Comeback-Hits aller Zeiten“ in 13 deutschen Clubs spielen. Die Daten sollen demnächst veröffentlicht werden. Jahrelang war es still um den Rock-’n’-Roll-Künstler. Das letzte Comeback ist den Angaben zufolge zwölf Jahre her. Popsänger Sasha hatte seinen Durchbruch im Jahr 1998 mit der Ballade „If You Believe“. 2002 feierte er mit seinem Rockabilly-Projekt Dick Brave and the Backbeats große Erfolge. Am vergangenen Wochenende meldete er sich mit seiner Band The Backbeats im ZDF in der „Giovanni Zarrella Show“ offiziell zurück.
Ab dem Frühjahr 2026 lasse Dick Brave es in 13 deutschen Clubs krachen, und jeder Abend verspreche eine „fulminante Zeitreise zwischen Pomade und Powerchords, Hüftschwung und Herzschlag“, so Veranstalter eventim. (dpa)
Neuer Dino entdeckt
Zwei Meter hoch, eine Tonne schwer und ausgestattet mit einem auffälligen Rückensegel: Im Süden von England haben Forscher eine bislang unbekannte Dinosaurier-Art entdeckt. Istiorachis macarthurae lebte vor mehr als 120 Millionen Jahren auf dem Gebiet der heutigen Insel Isle of Wight, wie ein Team um Jeremy Lockwood vom Natural History Museum in London im Fachblatt „Papers in Palaeontology“ berichtet. Das Auffälligste an dem Urzeitreptil, das etwa so groß wie ein Amerikanischer Bison war, sind demnach seine stark verlängerten Dornfortsätze der Rückenwirbel, die vermutlich eine segelartige Hautstruktur stützten. Ähnliche Hautsegel sind auch von anderen Tieren bekannt: etwa der Dinosaurier-Gattung Spinosaurus, dem frühen mutmaßlichen Säugetier-Vorfahren Dimetrodon oder von einigen heutigen Reptilien wie der Philippinischen Segelechse. Allerdings ist die Funktion der auffälligen Hautstruktur umstritten: Einer Vermutung zufolge könnte sie zur Temperaturkontrolle gedient haben – in diesem Fall müsste sie stark durchblutet gewesen sein. Erstautor Lockwood hält das bei der neu gefundenen Art aber für unwahrscheinlich: „Ein Segel mit vielen Blutgefäßen wäre ein sehr verwundbares Angriffsziel und könnte bei einer Verletzung zu einem starken Blutverlust führen“, erläutert er. „Wir halten eine Signalfunktion für wahrscheinlicher.“ So könnte das Hautsegel die Tiere der Art größer erscheinen lassen und so Fressfeinde abgeschreckt haben. Vor allem aber könnte es der Balzwerbung gedient haben: „Sexuelle Signalgebung ist die wahrscheinlichste Erklärung“, meint Lockwood. (dpa)
Der stärkste Lamborghini heißt Fenomeno
Auf Basis des Top-Modells Revuelto hat Lamborghini auf der Carweek in Monterey den Fenomeno vorgestellt. Nur 29 Mal gebaut, bekommt der Zweisitzer im Vergleich zum Revuelto ein noch kantigeres und schärferes Design mit riesigen Lufteinlässen, das zugleich aber weniger aggressiv wirken soll. Die Kombination aus 6,5 Liter großem V12-Motor, Pufferspeicher und drei E-Maschinen ermöglicht eine Systemleistung von 794 KW/1.080 PS und macht den Fenomeno zum stärksten Sportwagen im Modellprogramm. Der Sprint von 0 auf 100 km/h gelingt dem Hersteller zufolge in 2,4 Sekunden, und das Spitzentempo ist erst jenseits von 350 km/h erreicht. Was das Carbon-Coupé kostet, hat Lamborghini nicht mitgeteilt. Allerdings ist der Preis hier auch nur von untergeordneter Bedeutung: Wie alle sogenannten „Few Offs“ der vergangenen 20 Jahre ist auch der Fenomeno längst ausverkauft. (dpa)