Die berühmte Freiluftbuchhandlung am Ufer der Seine gehört für Einheimische und Touristen untrennbar zu Paris wie der Eiffelturm. Bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts prägen die ikonischen dunkelgrünen Bücherboxen das Stadtbild. Doch für die pompöse Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele 2024 sollen sie aus Platz- und Sicherheitsgründen umziehen. Die Straßenhändler sind entsetzt, fühlen sich übergangen und fürchten um ihre empfindlichen Schätze. Die „bouquinistes“ sind Teil des immateriellen französischen Kulturguts und hoffen, es auch auf die Unesco-Weltliste zu schaffen. Nun hoffen die streitbaren Verkäufer aber auf ein Einlenken der Polizei, damit sie ihre Stände nächstes Jahr nicht räumen müssen.
BILDER DER WOCHE
Foto: picture alliance / Hans Lucas
Bouquinisten sollen Olympia weichen
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