Die Eisbachwelle ist weit über Münchens Stadtgrenzen hinaus bekannt. Die stehende Welle am Englischen Garten ist seit Jahrzehnten ein beliebter Hotspot für Surfer. Ins Wasser wagen sollten sich hier allerdings nur absolute Profis, denn das Surfen ist weder einfach noch ungefährlich. Aktuell wird das Wellenreiten auf dem Eisbach von einem tragischen Unfall überschattet. Kurz vor Ostern stürzte eine Münchnerin beim nächtlichen Surfen, wobei sich die an ihrem Knöchel befestigte Sicherheitsleine des Bretts am Grund des Bachs verhakte. Die Frau konnte sich wegen der starken Strömung nicht selbst befreien und wurde nach etwa 30 Minuten von der Feuerwehr aus den eisigen Fluten gerettet. Sie kam in kritischem Zustand in eine Klinik, wo die 33-Jährige dann am Mittwoch vergangener Woche starb. Die Eisbachwelle wurde daraufhin gesperrt. Die Stadt hat das Surfen dort „bis auf weiteres verboten“. Die Ermittlungen zu dem Unglück dauern noch an.
BILDER DER WOCHE
Foto: Claus Kiefer
Schwerer Surf-Unfall im Eisbach
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