Pünktlich um 8 Uhr am Sonntagmorgen wurden das rund 80 Meter hohe Kesselhaus und ein massiver Bunkerschwerbau des Kraftwerks Ensdorf mit 300 Kilo Sprengstoff in Schutt und Asche gelegt. Damit sind alle weithin sichtbaren Landmarken des früheren Steinkohlekraftwerks im Saarland endgültig Geschichte. Die spektakuläre Sprengung, die weiträumige Absperrungen und besondere Sicherheitsmaßnahmen erforderte, verlief planmäßig und störungsfrei. Die Kraftwerksanlage wird seit Anfang 2023 schrittweise zurückgebaut. Sie war Ende 2017 stillgelegt worden. Nach dem Rückzug des US-Chipherstellers Wolfspeed, der hier den Bau einer großen Fabrik für Siliziumkarbid-Halbleiter angekündigt hatte, ist die Zukunft des Geländes noch ungewiss.
BILDER DER WOCHE
Foto: Alexander M. Groß
Knall und Fall
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