Ibrahim Monir (62)
Änderungsschneiderei | Riegelsberg
„Um T-Shirts mit Fünf-Fäden-Technik zu nähen, braucht man eine Zick-Zack-Maschine. Um Brautkleider zu nähen, braucht man eine Baby-Lock-Maschine, für Röcke und Saum eine Overlock-Maschine, für versteckte Nähte sowie für Leder und Jeansstoffe zu nähen, braucht man wiederum spezielle Maschinen.“ Ibrahim Monir hat all diese Maschinen in seiner Änderungsschneiderei am Riegelsberger Markt. Zusätzlich auch noch einen Dampfbügler in einem zweiten Raum, mit dem er selbstgeschneiderte oder maßgeänderte Kleidungsstücke in Form bringt. Der gebürtige Kurde und gelernte Schneider lebt seit über 30 Jahren in Deutschland und hat jahrzehntelang für namhafte Bekleidungsgeschäfte, wie zum Beispiel C&A, Sinn Leffers, Ansons und Peek & Cloppenburg genäht. Als C&A seine Pforten schloss, wagte der Vater dreier erwachsener Kinder den Schritt in die Selbstständigkeit. Neben der wohnortnahen Kundschaft hat sich vor allem unter Motorradfahrern herumgesprochen, dass der vielsprachige Schneider die schützenden Lederanzüge wieder auf Vordermann bringen kann. Umgeben von Fäden, Nadeln, Stoffen und Nähmaschinen freut sich Ibrahim Monir, wenn er neben kleinen Änderungen, wie Ärmel und Hosenbeine kürzen oder Reißverschlüsse einsetzen, auch Kleider und Anzüge auf Maß anfertigen kann.