Unter dem Motto „Nie wieder still!“ tummelten sich beim Christopher Street Day in Berlin Hunderttausende Menschen auf den Straßen der Hauptstadt, um die Gleichberechtigung und den Schutz queerer Menschen zu fordern. Dabei kamen das Feiern und der Spaß nicht zu kurz, aber natürlich war auch die Politik ein Thema. Insgesamt verlief die Parade weitgehend friedlich, allerdings gab es Beschimpfungen und körperliche Anfeindungen gegen CDU-Mitglieder. Bei einem kleinen Gegenprotest von jungen Rechtsextremen kam es zudem zu Festnahmen durch die Polizei. Der Berliner CSD zählt zu den größten Umzügen seiner Art in Europa und erinnert an die Ereignisse im Jahr 1969 in New York, als Polizisten eine Bar in der Christopher Street stürmten und dadurch mehrtägige Proteste von Schwulen, Lesben und Transmenschen auslösten.
BILDER DER WOCHE
Foto: IMAGO / Bernd Elmenthaler
Bunte Demonstration
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