Grandland bekommt Allradantrieb
Opel rüstet den Grandland weiter auf. Der Geländewagen legt jetzt bei der Leistung kräftig zu. Dafür bekommt die E-Version auf Wunsch einen zweiten Motor, teilt der Hersteller mit. Statt 157 kW/213 PS stehen dann 239 kW/325 PS im Datenblatt, und zum ersten Mal gibt es auch Allradantrieb. Allerdings steigt damit auch der Preis in neue Höhen und startet bei 59.990 Euro. Mit bis zu 509 Nm beschleunigt der Allradler in 6,1 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100, wird aber bei 180 km/h elektronisch wieder eingebremst. Die Energie für den Sport liefert ein Akku mit 73 kWh, der den Angaben nach für 483 Normkilometer reicht. Wer weiter fahren will, muss entweder mit bis zu 160 kW laden – oder ein paar Monate warten. Dann will Opel den Grandland auch mit einem 97 kWh großen Akku anbieten und eine Reichweite von rund 700 Kilometern ermöglichen. (dpa)
Gosling mit Hüller im All
Tobender Applaus für Ryan Gosling als zukünftiger Astronaut in „Project Hail Mary“: Auf der Comic-Con-Messe im kalifornischen San Diego gab der „Barbie“-Star vor Tausenden Fans Einblick in den Sci-Fi-Film, der im März 2026 in die Kinos kommen soll.
In dem Film unter der Regie von Phil Lord und Chris Miller („22 Jump Street“) spielt Gosling einen Biologie-Lehrer, der zur Rettung der Menschheit auf eine Weltraummission geschickt wird. Sandra Hüller (47, „Anatomie eines Falls“, „The Zone of Interest“) verkörpert eine Wissenschaftlerin, die das Projekt leitet.
Bei der Vorstellung von Filmszenen schwärmte Regisseur Miller von der „großartigen“ Sandra Hüller. Goslings Figur ist mit langen Haaren und Bart zu sehen, als er alleine an Bord eines Raumschiffs aufwacht. Im Weltraum trifft er unter anderem auf einen kleinen, gesichtslosen Alien namens Rocky. (dpa)
Bluttest hilft bei Erdnuss-Therapie
Berliner Wissenschaftler haben Hinweise dafür gefunden, warum manche Kinder mit einer Erdnussallergie nicht auf eine Immuntherapie ansprechen oder sogar allergisch darauf reagieren. Demnach könnten bestimmte Merkmale im Blut dabei helfen, im Vorhinein herauszufinden, wie gut oder schlecht ein Kind auf die Therapie anspricht. Die Studie um das Forschungsteam der Wissenschaftlerinnen Young-Ae Lee vom Max Delbrück Center für Molekulare Medizin und Kirsten Beyer von der Charité wurde im Fachjournal „Allergy“ veröffentlicht.
Für die Untersuchung haben die Forschenden das Blut und die darin enthaltenen Immunzellen von 38 Kindern untersucht. Durch potenzielle Biomarker könnte künftig schon vor einer Desensibilisierung herausgefunden werden, wie gut ein Kind auf die Therapie anspricht und welche Risiken es gibt. Denkbar sei auch, die Länge der Behandlung und die jeweils verabreichten Mengen der Erdnussallergene in Zukunft an das Immunprofil der einzelnen Patientinnen und Patienten anzupassen, sagte Lee. (dpa)
Tausende Amiga-Games im Browser spielen
Wen die Nostalgie packt, wenn er oder sie daran denkt, dass der legendäre Heimcomputer Amiga von Commodore am 23. Juli 1985 offiziell vorgestellt wurde, könnte den Rechner zur Feier mal wieder anwerfen. Oder er kann in Games-Klassiker wie „Emerald Mine“, „Speedball 2“, „Tie Break“, „King‘s Quest“, „Battle Chess“, „Stunt Car Racer“ oder „Test Drive“ einfach im Browser reinschnuppern.
Möglich macht dies das Internet Archive in San Francisco. In der Amiga-Software-Library schlummern mehr als 13.000 Titel. Viele davon können kostenlos direkt im Browser gespielt werden, gesteuert mit der Tastatur und teils auch mit der Maus – am besten im Vollbildmodus. Dazu rechts oben auf das Fullscreen-View-Symbol klicken und nicht vergessen, darunter auch den Sound anzuschalten. (dpa)