In einer ungewöhnlichen Inszenierung war Shakespeares Theaterstück „Romeo und Julia“ vergangene Woche in Estland zu sehen. Auf dem Gelände des alten Steinbruchs von Rummu erzählten schwere Baustellenfahrzeuge die tragische Geschichte des Liebespaares. Bagger, Radlader, Betonmischer, ein Feuerwehrauto, Lkw, Stadtbusse und andere Fahrzeuge gaben hier ihr Bühnendebüt und bewiesen mechanische Leidenschaft. Laut Regisseur sollte die fast wortlose Schrottplatz-Version der legendären Lovestory die Fantasie unabhängig von Sprache und Alter anregen. Der ehemalige Tagebau Rummu trägt übrigens bis heute ein dunkles Geheimnis. Zu Zeiten der Sowjetunion wurde der Ort auch als Arbeitslager für Gefangene genutzt.
BILDER DER WOCHE
Foto: picture alliance / REUTERS
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