Australien: Chefin der Bundespolizei
Australien bekommt zum ersten Mal in seiner Geschichte einen weiblichen Chef der Bundespolizei. Krissy Barrett soll die Rolle Anfang Oktober übernehmen, wie australische Medien berichteten. Sie blickt auf eine 25-jährige Karriere in der Strafverfolgung zurück – unter anderem im Zuge der tödlichen Terroranschläge auf der indonesischen Insel Bali, bei denen 2002 mehr als 80 Australier ums Leben gekommen waren. Premierminister Anthony Albanese sprach von einer historischen Ernennung – sowohl für die australische Regierung als auch für die Bundespolizei (Australian Federal Police). Dort arbeiten mehr als 8.000 Menschen in rund 30 Ländern. „Es gibt keine größere Ehre, als die Uniform derer zu tragen, die den Australiern dienen und sie schützen“, sagte Albanese. Barrett sagte, sie hätte nie gedacht, dass sie die wichtige Behörde eines Tages leiten werde, und versprach, dem wichtigen Amt Ehre zu machen.
Erst im Juni war bekanntgeworden, dass auch in Großbritannien erstmals in der Geschichte des Auslandsgeheimdienstes MI6 mit Blaise Metreweli eine Frau den Chefposten übernimmt. (dpa)
Smartphones sicher reinigen
Auch digitale Geräte wie Smartphones oder Laptops sollten regelmäßig gereinigt werden. Doch dabei kommt es immer wieder zu Fehlern, die schlimmstenfalls das jeweilige Gerät schädigen können. „Zu viel Feuchtigkeit, zu viel Druck oder das falsche Reinigungsmittel sind die häufigsten Fehler beim Reinigen von elektronischen Geräten“, fasst Sebastian Klöß vom IT-Branchenverband Bitkom zusammen. Reinigungsmittel wie Seifenwasser oder klares Wasser sollte man nie direkt auf ein Gerät aufbringen, sondern immer nur ein weiches Mikrofasertuch damit befeuchten. Und Achtung bei der Wahl des Reinigungsmittels: Der naheliegende Glasreiniger ist laut Klöß die falsche Wahl. Er greife die Beschichtung des Displays an. Außerdem wichtig: Immer erst groben Schmutz wie zum Beispiel Sand vom Display entfernen, etwa durch Pusten. „Denn wischt man mit einem Tuch über den Sand, hat das einen ähnlichen Effekt wie Schleifpapier – das Glas zerkratzt“, erklärt Klöß. (dpa)
Meeresreptil aus Dino-Zeit
Ein bislang übersehenes Fossil aus Baden-Württemberg entpuppt sich als Sensation: Plesionectes longicollum – so nennen Forscher die neue Art und Gattung eines Meeresreptils, das vor rund 183 Millionen Jahren lebte. Das gut erhaltene Skelett wurde bereits 1978 in der Fossilfundstätte Holzmaden bei Stuttgart entdeckt. Jetzt wurde es von Sven Sachs, Gastwissenschaftler am Naturkunde-Museum Bielefeld, und Daniel Madzia von der Polnischen Akademie der Wissenschaften erstmals wissenschaftlich beschrieben. „Plesionectes war, wie alle Plesiosaurier, ein sehr guter Schwimmer, der sich wahrscheinlich primär von Fischen ernährt hat“, erklärt Sachs. „Das lebende Tier wird etwa 3,5 Meter lang gewesen sein.“ Schon früh fiel ihm die besondere Anatomie auf: „Unsere detaillierte Untersuchung hat eine ungewöhnliche Kombination von Skelettmerkmalen aufgedeckt, die es klar von allen bisher bekannten Plesiosauriern unterscheidet.“ Aktuell ist das Fossil im Stuttgarter Naturkundemuseum – allerdings nicht öffentlich – ausgestellt.
Der neue Oldie
Morgan hat den neuen Supersport an die Spitze seiner Modellpalette gefahren. Der Roadster sieht mit langer Schmetterlings-Motorhaube und weit geschwungenen Kotflügeln aus wie aus den 1930er-Jahren. Das Verdeck wird manuell geöffnet, die Scheiben schiebt man auf oder baut sie ganz aus – und elektrische Helfer bei der Bedienung sucht man vergebens.
Doch die Technik unter dem von Hand über einen Holzrahmen gedengelten Blech ist neu: Angetrieben wird der Supersport dem Hersteller zufolge von einem Drei-Liter-Reihensechszylinder aus dem BMW Z4. Der Motor leistet 250 kW/340 PS, ermöglicht dank eines Fliegengewichts von nicht einmal 1,2 Tonnen einen Sprint von 0 auf 100 km/h in unter vier Sekunden und eine Spitze von 267 km/h. Die Zeitreise muss man sich auch leisten wollen: Mit einem Grundpreis von 126.500 Euro ist der Morgan fast doppelt so teuer wie der entsprechende BMW. (dpa)