Van-Kauf und Fahrprofil
Vor dem Kauf eines Vans sollte man das eigene Fahrprofil wie tägliche Strecke, Reisestrecken oder Lademöglichkeiten betrachten. „Danach richtet sich der Antrieb, also Benziner, Diesel, Hybrid und Elektro. Gerade bei einem Elektroantrieb wie beim VW ID.Buzz ist eine eigene Wallbox von Vorteil“, sagt Jens Dralle als Leiter Test & Technik der Zeitschrift „Auto, Motor und Sport“.
Ganz grobe Faustregel: Wer sein Fahrzeug sehr häufig auf langen Strecken einsetzt und kaum Zeit zum Laden hat, wählt eher einen Verbrenner. Bei häufigen Kurzstrecken eignet sich ein E-Antrieb. Wer beide Vorteile der Antriebe kombinieren möchte, setzt auf einen Hybrid.
Auch die Fragen nach den Streckenlängen, dem Leistungswunsch oder einem Parkplatz, womöglich in der Stadt bei begrenzten Möglichkeiten, sollten für große Autos vorher geklärt sein. „Wer noch sein Budget genau eingrenzt, erhält meist nur noch wenige Van-Möglichkeiten“, sagt Dralle. Denn wenn es günstiger sein muss, fallen bei der Auswahl auch die luxuriösen Nischenmodelle weg. (dpa)
Gefährliche Bräune
Unter dem Hashtag #tanlines zeigen derzeit viele Social-Media-Nutzerinnen den Kontrast zwischen heller und gebräunter Haut. Für viele bedeute gebräunte Haut Sommer, Urlaub und Schönheit, erklärt Dermatologe Afschin Fatemi von der S-Thetic Clinic Düsseldorf. Doch er warnt: „Gesunde Bräune gibt es nicht. Tanlines signalisieren einen medizinisch bedenklichen Umgang mit UV-Strahlung.“ Bräune sei ein Hilferuf der Haut, die das Pigment Melanin bilde, um schädliche Strahlen abzufangen. Das könne zu vorzeitiger Hautalterung oder Hautkrebs führen. Noch kritischer sieht er sogenannte „Sonnenbrand-Tattoos“, bei denen eine Schablone auf die Haut gelegt und gezielt ein Sonnenbrand provoziert wird, der dann für das entsprechende Muster auf der Haut sorgt. „Das ist eine Verbrennungsreaktion der Haut, die mit einer Entzündung der oberflächlichen Hautschichten einhergeht“, erklärt Fatemi. Im schlimmsten Fall kann ein Sonnenbrand neben Zellschäden auch zu Narbenbildung oder Pigmentstörungen führen.
Speicher und Temperatur
Batteriespeicher sorgen dafür, dass man den Solarstrom vom Dach zeitunabhängig nutzen kann. Erzeugt die Photovoltaikanlage nämlich mehr Strom als man aktuell verbraucht, fließt dieser nicht ins öffentliche Netz, sondern wird zwischengespeichert – so kann man ihn etwa abends nutzen. Um den Speicher vor der Witterung und Temperaturschwankungen zu schützen, sollte er im Hausinneren stehen. Damit er einwandfrei arbeitet und die Batterie lange hält, sollte man zudem auf die Umgebungstemperatur am Standort achten. Dazu rät Zukunft Altbau, ein vom Umweltministerium Baden-Württemberg gefördertes Informationsprogramm. Der Raum, in dem der Batteriespeicher steht, sollte trocken und gut belüftet sein sowie eine konstante Temperatur haben. Die Umgebungstemperatur sollte laut Zukunft Altbau nicht unter null und nicht über 20 Grad Celsius liegen. Der genaue Toleranzbereich ist jedoch abhängig vom jeweiligen Stromspeicher. (dpa)
TV-Moderatorin
Hypochonder-Outing
Die Moderatorin Andrea Kiewel („ZDF-Fernsehgarten“) bekennt sich zu ihrer Hypochondrie, also einer übermäßigen Sorge um ihre Gesundheit. „Ich höre von einer seltenen Entzündung im Auge und sehe augenblicklich schlechter. Alles, was sich innen und außen im und am Körper abspielen kann, stelle ich umgehend an mir selbst fest und sorge mich schrecklich“, schreibt die 60-Jährige in einem Beitrag für die „Jüdische Allgemeine“. Im Auftrag der Zeitung hat die in Tel Aviv lebende TV-Moderatorin das berühmte Sheba Medical Center besucht, um mehr über Longevity (Langlebigkeit) zu erfahren. Am Sonntag ist die oft „Kiwi“ genannte Kiewel wieder im „ZDF-Fernsehgarten“ zu sehen. Am vergangenen Sonntag war die Liveshow aus Mainz wegen der Finals-Sportübertragungen ausgefallen. (dpa)