Zweite Generation des VW T-Roc
VW bereitet den Start des neuen T-Roc vor. Die zweite Generation feiert ihre Weltpremiere im September auf der IAA in München. Der T-Roc wird um 13 Zentimeter länger und hat einen drei Zentimeter größeren Radstand. Auch die Ausstattung wird mit einem vollwertigen Head-up-Display, einem mit LCD-Screen beleuchteten Controller auf dem Mitteltunnel und verfeinerten Assistenzsystemen üppiger. Beim Antrieb setzt VW ausschließlich auf Verbrenner, mustert allerdings Diesel und Handschalter aus. Dafür gibt es eine Doppelkupplungsautomatik und ein Hybrid-Modul. Zum Start ist das nur ein besserer Generator mit 48-Volt-Technik, der die Vierzylinder mit 85 kW/116 PS oder 110 kW/150 PS unterstützt. (dpa)
Mondfinsternis hat einen Haken
Zwar ist am Sonntag (7. September) bei freier Sicht über ganz Deutschland eine totale Mondfinsternis zu beobachten. Die hat laut Carolin Liefke vom Haus der Astronomie in Heidelberg aber einen großen Haken: Der Mond geht schon komplett verfinstert auf. Weil er dunkler und rötlich gefärbt ist, könnte er gerade in der Nähe des Horizonts schlecht zu sehen sein, sagte sie. Mitunter müssten Beobachter warten, bis er über den Dunstschichten am Himmel steht. „Es ist sogar möglich, dass man ihn erst sehen kann, wenn er schon aus der totalen Finsternis raus ist“, sagte die stellvertretende Leiterin der Einrichtung. Andererseits sei die totale Mondfinsternis schon um 20.53 Uhr vorbei. Hintergrund des Himmelsspektakels ist, dass sich die Erde auf ihrer Bahn um die Sonne zwischen Mond und Sonne schiebt. Er ist dann im Erdschatten. Weil das Sonnenlicht durch die Luftschichten der Erdatmosphäre nach innen abgelenkt wird, erscheint der Mond in rötlich-bräunlichen Tönen.
Alzheimer-Medikament kommt auf den Markt
Seit 1. September ist das Alzheimer-Medikament Lecanemab (Handelsname Leqembi) in Deutschland erhältlich – Österreich und Deutschland sind damit die ersten EU-Länder mit Marktzugang. Der Antikörper von Biogen und Eisai soll den Krankheitsverlauf im frühen Stadium verlangsamen, richtet sich gegen Amyloid-Ablagerungen und wird alle zwei Wochen per Infusion verabreicht. Zugelassen ist er nur für Patienten mit leichten kognitiven Störungen und ohne oder mit nur einer Kopie des Risikogens ApoE4. In Deutschland betrifft das rund 250.000 Menschen. Die jährlichen Therapiekosten liegen nach Schätzungen bei etwa 24.000 Euro für das Medikament, hinzu kommen rund 10.000 Euro für Tests und Betreuung. Zunächst übernehmen die Kassen die Kosten, während der Gemeinsame Bundesausschuss den Zusatznutzen prüft. Eine Heilung bietet Lecanemab allerdings nicht.
Hochzeit
Ja-Wort an der Almalfiküste
Zwischen einem Meer aus Blumen haben die Reality-TV-Promis Mike Heiter (33) und Leyla Heiter (29) ihre Liebe an der italienischen Amalfiküste besiegelt. „Ich werde dich achten, schützen und in jedem Augenblick unseres Lebens ehren und schätzen“, versprach der sichtlich gerührte Mike seiner Partnerin.
Die Trauung und die anschließende Feier wurden in einem sechsstündigen Livestream auf „Bild.de“ übertragen. Begleitet wurden die Vorbereitungen zudem von einer vierteiligen Doku-Soap: „Die Heiters: Jetzt wird geheiratet!“. Bereits im Juli hatte das Paar standesamtlich in Heidelberg in Baden-Württemberg geheiratet. Am Freitag vor der Hochzeit dokumentierte die Braut ihre Pre-Wedding-Vorbereitungen auf Instagram für die 2,3 Millionen Follower. Leyla erzählte zu Beginn der Zeremonie am Samstag: „Der Tag begann mit einem Kater und mit einem Lächeln.“ Umgeben von Freunden und Familie sagte die 29-Jährige vor der Kulisse des Tyrrhenischen Meeres: „Wir hatten so viele Höhen und Tiefen, und wir haben alles gemeistert.“ Humorvoll fügte sie hinzu: „Ich verspreche dir, immer dein Lieblingsessen zu machen und immer genug Mayo im Haus zu haben.“ Mike Heiter und Leyla, die mit früherem Namen Lahouar hieß, lernten sich im RTL-Dschungelcamp in Australien kennen und verlobten sich im „Promi Big Brother“-Container von Sat.1. Mike stammt aus Essen, Leyla aus Frankfurt. Beide traten bereits in Formaten wie „Das Sommerhaus der Stars“, „Love Island“ oder „Der Bachelor“ auf. (dpa)