Über den Ruinen von Palmyra leuchtet malerisch der mit Sternen übersäte Abendhimmel. Die antike Oasenstadt in der syrischen Wüste nordöstlich von Damaskus wurde 1980 zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt und nimmt einen besonderen Platz im Geschichtsbewusstsein des Landes ein. Die Syrer sind stolz auf die einst große Handelsstadt, die Einfluss auf die Macht Roms hatte und sich schließlich dessen Macht widersetzte. Palmyra liegt auf dem Gebiet der modernen Stadt Tadmor, die vor dem syrischen Bürgerkrieg etwa 51.000 Einwohner hatte. Vor zehn Jahren, im August 2015, begannen Terroristen des IS mit der brutalen Zerstörung der weltberühmten Tempelanlagen. Unschätzbare Kunst- und Kulturgüter sind für immer verloren. Nun hofft man hier auf einen Neuanfang. Die Gegend ist nach wie vor gefährlich, aber inzwischen kehren wieder Einwohner und Touristen in die als „schönste Metropole der Antike“ geltende Stadt zurück.
BILDER DER WOCHE
Foto: picture alliance/dpa/AP
Hoffnung für die „Königin der Wüste“
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