2005: Bei der Bundestagswahl am 18. September verfehlen Rot-Grün und Schwarz-Gelb eine Mehrheit. Die Union wird mit 35,2 Prozent der Stimmen stärkste Partei. Im November bildet Angela Merkel (CDU) mit der SPD eine Koalition und löst Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) ab.
1990: In ihrem letzten Fußball-Länderspiel setzt sich die DDR am 2. September in Anderlecht gegen Belgien überraschend mit 2:0 durch.
1985: Am 13. September bringt Nintendo in Japan das Computerspiel „Super Mario Bros.“ auf den Markt.
1980: Ein Militärgericht in Seoul verurteilt den Oppositionspolitiker und späteren Präsidenten Kim Dae Jung am 17. September zum Tode. Auf internationalen Druck wird er später begnadigt.
1975: Das bisher von Australien verwaltete Papua-Neuguinea erlangt am 16. September die Unabhängigkeit. Es wird Mitglied im Commonwealth, und die britische Königin Elizabeth II. bleibt Staatsoberhaupt.
1975: Rembrandts Meisterwerk „Die Nachtwache“ wird am 14. September im Amsterdamer Rijksmuseum von einem psychisch Kranken durch mehrere Dutzend Stiche mit einem Frühstücksmesser beschädigt.
1965: Bei einem Konzert der Rolling Stones kommt es am 15. September in West-Berlin zu Auseinandersetzungen zwischen Fans und der Polizei, bei denen die Waldbühne fast vollständig zerstört wird. Am 11. September hatten die Briten in Münster ihr erstes Deutschland-Konzert gegeben.
1960: Am 14. September gründen in Bagdad der Irak, der Iran, Kuwait, Saudi-Arabien und Venezuela die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec).
1950: In der Bundesrepublik findet am 13. September zum ersten Mal eine Volkszählung statt.
1935: Als Ergebnis der nationalsozialistischen Rassenideologie werden am 15. September die „Nürnberger Gesetze“ vom Reichstag in Berlin angenommen. Damit wird die Entrechtung der jüdischen Bevölkerung weiter verschärft.
1810: Mit einem von dem Priester Miguel Hidalgo angeführten Aufstand gegen die spanische Herrschaft beginnt am 16. September in Mexiko der Unabhängigkeitskrieg.