Kommender Cayenne lädt kabellos
Porsche will das Laden beim Elektroauto noch leichter machen. 2026 soll die voll elektrische vierte Generation des Cayenne nicht nur mit Ladeleistungen von bis zu 400 kW aufwarten, sondern als erstes E-Fahrzeug induktiv und damit ohne Kabel laden können. Damit hält im Auto eine Technik Einzug, die bei Smartphones oder elektrischen Zahnbürsten bereits verbreitet ist. Möglich macht das eine Ladeplatte, die drinnen wie draußen auf dem Parkplatz installiert werden kann. Stellt man den Cayenne passgenau darüber ab, reduziert die Luftfederung die Bodenfreiheit, und ohne physischen Kontakt fließt Strom in die am Wagenboden installierte Aufnahmeplatte. Die Leistung des Systems liegt bei 11 kW, sodass der 113 kWh große Akku des SUV im Idealfall über Nacht wieder voll ist.
Instagram-App für iPads ist da
Meta hat eine eigene Instagram-App für iPads veröffentlicht. Die für Apple-Tablets (ab iPadOS 15.1) optimierte Version ist für größere Displays ausgelegt und stellt Kurzvideos in den Mittelpunkt. Nach dem Start der App landet man erst einmal direkt auf der Reels-Seite. Storys werden dabei entlang des oberen Bildschirmrands angezeigt. Ein neuer „Folgen“-Reiter bietet verschiedene Optionen, um bestimmte Inhalte von Accounts zu sehen, denen man folgt. Daneben gibt es neue Seiten-Layouts, die den Möglichkeiten der größeren iPad-Displays Rechnung tragen, etwa Posteingang im Blick behalten, während man gleichzeitig einen Chatverlauf liest, oder beim Ansehen eines Reels die Kommentare dazu liest. Unterstützt werden von der App zudem das Multitasking- und Fenstersystem von iPadOS, der Vollbildmodus für Hoch- wie Querformat sowie Apples Magic Keyboard, Trackpad und Apple Pencil (Pro).
Zuspruch für autonomes Fahren
Mehr als jeder Zweite kann sich vorstellen, privat ein selbstfahrendes Auto zu nutzen. 57 Prozent der Befragten zeigten sich in einer repräsentativen Umfrage des Digitalverbandes Bitkom dafür offen. Auch gegenüber anderen autonomen Verkehrsmitteln sind viele Deutsche nicht abgeneigt. Mehr als zwei Drittel der Deutschen würden in autonome U- oder S-Bahnen (72 Prozent) oder Busse (70 Prozent) steigen. Mit einem Regional- oder Fernzug würden 44 Prozent vfahren. Selbst mit einem autonomen Flugzeug würde rund ein Viertel (27 Prozent) der Befragten fliegen.
„Den Deutschen wird oft Technikskepsis vorgeworfen, bei autonomen Verkehrsmitteln kann davon keine Rede sein“, teilte Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst mit. Skeptisch sind fast die Hälfte der Befragten allerdings bei der Frage, ob dem autonomen Fahren die Zukunft gehört. 43 Prozent der Befragten halten die Technologie für einen überschätzten Hype.
Gefängnis
„Zeit wirst du nie ganz los“
Tennis-Legende Boris Becker (57) geht davon aus, dass ihn die Zeit in Haft bis an das Ende seines Lebens beschäftigen wird. „Die Zeit wirst du nie ganz los. Du nimmst das Gefängnis mit in dein neues Leben“, sagte Becker dem „SZ-Magazin“. Die Haft in England sei „schmerzhaft und entwürdigend“ gewesen. Er habe dort lernen müssen, unter einfachsten Bedingungen zurechtzukommen. „Du bist eine Nummer, kein Mensch mehr.“ Während der Monate im Gefängnis musste er über sein Leben nachdenken. „Ich war plötzlich von allem abgeschnitten. Kein Applaus, keine Schlagzeilen – nur ich selbst und die Frage, wie es weitergeht.“ Diese Zeit aber habe ihm „wahrscheinlich das Leben gerettet“, sagte Becker in einem „Spiegel“-Interview. Nach seiner sportlichen Karriere sei er zu bequem geworden. „Ich habe mir die Abende schön getrunken. Ich bin auf Partys rumgestanden, auf denen ich gar nicht hätte rumstehen wollen“, erzählte Becker. „Um das Jahr 2012 herum habe ich schon realisiert, dass das so nicht weitergehen kann. Aber ich konnte den Zug nicht mehr anhalten.“ Der 57-Jährige war im April 2022 in London zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden, weil er seinen Insolvenzverwaltern Vermögenswerte in Millionenhöhe verschwiegen hatte. Er kam im Dezember 2022 frei und wurde umgehend nach Deutschland abgeschoben.