Neues Flaggschiff bei Polestar
Polestar arbeitet weiter am Aufstieg in die Premium-Klasse und stellt deshalb ein neues Flaggschiff vor. Auf der IAA in München enthüllte die elektrische Volvo-Schwester deshalb den neuen Polestar 5, der noch in diesem Jahr zu Preisen ab 119.900 Euro in den Handel kommt. Zwar feiern die Schweden den fünf Meter langen Gran Turismo als Weltpremiere. Doch so richtig neu ist die Fließhecklimousine nicht. Im Gegenteil: Bereits vor fünf Jahren haben sie das Flaggschiff als Studie Precept gezeigt und jetzt mit nur marginalen Änderungen in Serie gebracht, so Polestar. Während das Design vertraut ist, kommt unter dem Blech neue Technik zum Einsatz: Der Polestar 5 stehe auf einer eigenen Plattform und starte mit einer 800-Volt-Architektur, die immer einen 112 kWh großen Akku mit bis zu 350 kW Ladeleistung nutze. Im Basismodell speist der zwei Motoren mit zusammen 550 kW/748 PS und ermöglicht Reichweiten von 670 Kilometern. Beim mindestens 142.900 Euro teuren Performance stehen 650 kW/884 PS und 565 Kilometer Reichweite im Datenblatt. Den Sprint von 0 auf 100 km/h schafft der Schweden-Fünfer dem Hersteller zufolge in bestenfalls 3,1 Sekunden und das Spitzentempo gibt Polestar mit 250 km/h an. (dpa)
Kritische Sicherheitslücke
Google hat in der Desktop-Version von Chrome zwei Sicherheitslücken behoben, davon eine kritische. Wer den Browser auf Windows-, Mac- oder Linux-Rechnern nutzt, sollte ihn schnellstmöglich aktualisieren. Google hat bereits sichere Browser-Versionen zum Download bereitgestellt. Chrome für Mobilgeräte ist nicht betroffen. Über die als kritisch eingestufte Sicherheitslücke (CVE-2025-10200) könnten Angreifer aus der Ferne einen Speicherfehler erzeugen und darüber Schadsoftware auf den Rechner schleusen. Die sicheren Versionen des Chrome-Browsers tragen folgend Nummern 140.0.7339.127/128 (Windows), 140.0.7339.127 (Linux) und 140.0.7339.132/133 (MacOS) oder jeweils höher. Überprüfen, ob sich Chrome schon automatisch aktualisiert hat, kann man im Einstellungsmenü unter „Hilfe/Über Google Chrome“. Geht dies nicht, können Nutzer von Windows 10 und 11 auch versuchen, das Programm über den Microsoft Store zu aktualisieren. (dpa)
Weniger Lieblingslieder
Im Alter nimmt die Zahl unserer Lieblingslieder ab. Zu diesem Ergebnis kommt eine im Portal der Association for Computing Machinery veröffentlichte internationale Studie, die Hörgewohnheiten von mehr als 40.000 Musikfans über einen Zeitraum von 15 Jahren ausgewertet hat. Teenager hätten viele gemeinsame Lieblingslieder mit Gleichaltrigen, während dies im Alter schwieriger werde – schließlich probiere man später weniger neue Künstler aus. „Die meisten 65-Jährigen begeben sich nicht auf eine musikalische Entdeckungsreise“, sagte Co-Autor Alan Said, Professor für Informatik an der Universität Göteborg, laut der Pressemitteilung. Der Musikgeschmack werde individueller, stärker von persönlichen Erfahrungen geprägt – und weniger von den Charts. „Wenn man jung ist, möchte man alles erleben“, erklärt Said, „aber wenn man erwachsen wird, hat man normalerweise einen Musikstil gefunden, mit dem man sich identifiziert. Die Charts verlieren an Bedeutung.“ (dpa)
Neues Buch
Intime Einblicke
Als Naomi Watts im Alter von 36 Jahren beim Arzt sitzt, soll es eigentlich um die Familienplanung gehen. Schon länger belastete die heute 56-Jährige ein unerfüllter Kinderwunsch. Doch was sie dann von ihrem Arzt zu hören bekam, stellte vieles auf den Kopf: Mit gerade einmal 36 Jahren stand die britisch-australische Schauspielerin („Mulholland Drive“) vor den Wechseljahren. „Das ist doch was für Großmütter! Ich bin noch nicht einmal Mutter!“, habe sie damals gesagt.
Intime Einblicke wie diesen gewährt die Hollywoodschauspielerin in ihrem nun auf Deutsch erhältlichen Buch „Jetzt schon? Wie ich früh in die Wechseljahre kam und was ich gerne darüber gewusst hätte“. Watts ist nicht die Einzige, die öffentlich über das Thema spricht. Mehrere prominente Frauen haben das Thema Wechseljahre aus der Tabuzone geholt und machen sichtbar, was früher oft verschwiegen wurde. Watts berichtete schon in der Vergangenheit über ihre Erfahrungen. Auf etwa 250 Seiten schreibt sie ihre Geschichte nun detailliert nieder, beleuchtet das Thema auch aus wissenschaftlicher Sicht und greift Geschichten anderer Frauen auf. (dpa)