Vogel des Jahres 2026
Orange-brauner Kopf und graue Brust: Das örtlich vom Aussterben bedrohte Rebhuhn ist zum Vogel des Jahres 2026 gewählt worden. Insgesamt habe sich eine Rekordzahl von 184.044 Menschen an der bundesweiten Online-Abstimmung beteiligt, teilten der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der bayerische Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) mit. Hinter dem Rebhuhn kamen die Amsel, die Waldohreule, die Schleiereule und der Zwergtaucher auf die nächsten Plätze. „Mit dem Rebhuhn ist ein stark bedrohter Vogel gewählt worden“, sagte Martin Rümmler, Vogelschutzexperte beim NABU. Der Bestand sei in der Zeit um 1990 in Deutschland stark eingebrochen. Hintergrund sei im Wesentlichen die intensive Landwirtschaft mit dem starken Einsatz von Pestiziden. Bereits 1991 war das Rebhuhn wegen des damals starken Rückgangs zum Vogel des Jahres gekürt worden. (dpa)
Neues Horror-Game
Konami bringt mit „Silent Hill f“ frischen Survival-Stoff auf den Markt. Dieses Game verbreitet Horror auf Konsolen und PCs. Die Teenagerin Hinako flüchtet vor ihren Eltern, die sie misshandeln, zu Freunden. Und schon kurz danach breitet sich in der Stadt der tödliche Nebel aus, für den die Videospiel-Serie bekannt ist. Fortan wird Hinako von großen, puppenartigen, blutüberströmten Monstern attackiert. Das Setting hat auch inhaltliche Relevanz: Die zu lösenden Rätsel sind inspiriert von der japanischen Kultur, was Europäer gegebenenfalls vor etwas größere Hürden stellt. Der Horror kommt dabei aber nicht zu kurz. „Silent Hill f“ ist ein effektiver Schocker. Das Spiel hat keine Jugendfreigabe (USK ab 18 Jahren), ist für Playstation 5, Xbox Series X/S sowie PC erschienen und kostet rund 70 Euro. (dpa)
Bedrohliche Kipppunkte
Mit seiner starken Erwärmung nähert sich unser Planet rasant katastrophalen und unumkehrbaren Kipppunkten – so die Warnung von 160 Klimaforschern aus 23 Ländern. „Wir steuern rapide auf mehrere Kipppunkte des Erdsystems zu, die unsere Welt verändern könnten und zerstörerische Folgen für Menschen und Natur hätten“, betonte Tim Lenton von der Universität Exeter, der mit einem internationalen Team den „Global Tipping Points Report“ veröffentlicht. Es seien beispiellose und sofortige Maßnahmen von politischen Entscheidungsträgern in aller Welt notwendig. Ein Kipppunkt ist ein kritischer Schwellenwert, bei dessen Überschreiten ein Teil des Erdsystems vergleichsweise plötzlich und oft unumkehrbar in einen neuen Zustand kippt – mit potenziell furchtbaren Folgen für die Menschheit. Ein Kipppunkt ist dem Bericht zufolge mit dem großen Korallensterben bereits erreicht. Die Temperaturschwelle für diesen Kipppunkt liege bei schätzungsweise 1,2 Grad – und sei bei der derzeitigen Erderwärmung von etwa 1,4 Grad schon überschritten. Auch das Amazonas Regenwald sei durch Dürren kombiniert mit Abholzung gefährdet. (dpa)
Erster Roman
Wollte Chirurgin werden
Oscar-Preisträgerin Reese Witherspoon wollte eigenen Angaben zufolge als Kind lange Zeit wie ihre Eltern später einmal im medizinischen Bereich arbeiten. „Jahrelang wollte ich Chirurgin werden“, zitierte das Branchenmagazin „The Hollywood Reporter“ die 49-Jährige bei einer Veranstaltung in Los Angeles am Samstag. Demnach arbeitete Witherspoons Vater als Chirurg und ihre Mutter als Pflegekraft. „Die ersten fünf Jahre meines Lebens verbrachte ich auf einem Militärstützpunkt in Deutschland und alle, die bei uns zu Hause ein- und ausgingen, waren Ärzte, die sich ausschließlich über medizinische Fachbegriffe unterhielten“, berichtete die „The Morning Show“-Schauspielerin. „Ich war also noch sehr, sehr klein, saß am Esstisch und hörte meinem Vater und seinen Freunden sowie meiner Mutter und ihren Freundinnen zu, wie sie über wirklich heftige Operationen redeten.“
Witherspoons erster eigener Roman, den sie gemeinsam mit dem Bestseller-Autor Harlan Coben geschrieben hat, spielt ebenfalls in der Welt der Medizin. Der Thriller „Ohne ein letztes Wort“ ist gerade erschienen. (dpa)