Konzert
Nicht nur hören, sondern auch fühlen
Im November lädt Sängerin und Autorin Aino Laos zu einer musikalischen und visuellen Reise ein. Das Konzept zu „Cosmos“, einer cineastischen Klangreise durch „das Universum und die eigene Seele“, hat sie gemeinsam mit Elmar Ottenthal als multimediale Veranstaltung entwickelt.
Aino Laos ist seit vielen Jahren in unterschiedlichen Bereichen der Musik- und Kulturszene aktiv, ob als Sängerin, Komponistin, Produzentin oder Schauspielerin. Neben Stationen in Rock- und Pop-Projekten veröffentlichte sie mehrere Soloalben, stand auf der Musicalbühne und arbeitete mit namhaften Musikerinnen und Musikern zusammen. Heute verbindet sie in ausgesuchten Projekten Musik, Performance und Poesie zu Gesamtkunstwerken.
Das außergewöhnliche Ambiente des Eventlokals „Zum Hirsch“ in Saarbrücken bietet – wie schon bei Aino Laos’ und Elmar Ottenthals Produktion „Alberich“ im vergangenen Jahr – den passenden Rahmen für dieses aktuelle Projekt.
Bei „Cosmos“ wird am 22. November Live-Gesang mit filmischen Welten auf einer großen Leinwand kombiniert. Die Videos visualisieren jeden Song passend und synchron zur Musik. Meditativ, nachdenklich und entschleunigend – aber in Aino Laos’ gewohntem Stil auch rockig und kraftvoll – soll der Abend werden. Die fünf Elemente Erde, Wasser, Feuer, Luft und Metall ziehen sich dabei wie ein roter Faden durch das ganze Stück.
Der Abend sei „eine Einladung zum Staunen, Fühlen und Feiern“, so die Sängerin über die Idee hinter dem Stück. Der Vorverkauf hat bereits begonnen. Die Veranstaltung findet am 22. November um 20 Uhr im Eventlokal „Zum Hirsch“ in der Saargemünder Straße in Saarbrücken statt.
Karten beziehungsweise Plätze an den Tischen im Festsaal sind ab 27 Euro erhältlich unter: bakerstreetsb.de/event/cosmos-cine-konzert
Weitere Informationen finden sich hier: www.cine-concert.de
Kulturverführung vom 24.10.2025
Ausstellung: Reinhard Klimmt bezeichnet sich selbst als „Büchermensch“. Sein älterer Bruder Ulrich (1932 in Berlin geboren – 2022 in Celle gestorben) hatte sich der Bildenden Kunst verschrieben. Im April 2023 wurden dessen Werke erstmals in Saarbrücken ausgestellt, was Anlass war, mit Reinhard Klimmt zu sprechen. Geben Sie auf der Website www.magazin-forum.de im Suchfeld „Ulrich Klimmt“ ein, dann können Sie nachlesen. Eine neue Ausstellung mit dem Titel „Mit dem eigenen Kompass unterwegs“ wird demnächst in Illingen präsentiert. Bis es so weit ist, schauen Sie zur genial aufbereiteten Online-Galerie (www.ulrich-klimmt.de/galerie.html), die an die 2.000 Werke umfasst. Familienfotos und Bilder der Brüder aus Jugendtagen finden Sie dort, sowie eine Laudatio von Reinhard Klimmt: „Ulrich Klimmt hat immer gemalt, schon als Kind und Jugendlicher – als Erwachsener sowieso. Seine Begabung für Form und Farbe ist unübersehbar –
anders als bei mir. Ich habe gelesen und erzählt, musiziert und geschrieben, er gezeichnet und gemalt.“ „Ulrich Klimmt –
Mit dem eigenen Kompass unterwegs“, Eröffnung: Freitag, 7. November, 18 Uhr; Begrüßung: Andreas Hübgen, Bürgermeister der Gemeinde Illingen; Über Leben und Kunst: Reinhard Klimmt und Dr. Ingeborg Besch; Galerie Alte Lateinschule Illingen, Lateingasse 5, 66557 Illingen, Öffnungszeiten: nach Vereinbarung; Telefon: 06825/3505; E-Mail: galerie@alte-lateinschule.com, www.alte-lateinschule.com
Jazz: Die Konzertreihe „JazzZeit“ der Landeshauptstadt Saarbrücken präsentiert bis April 2026 fünf Doppelkonzerte, bei denen regionale Talente und internationale Musiker einander begegnen. Die niederländisch-kamerunische Sängerin und Gitarristin Ntjam Rosie entwickelt gemeinsam mit Hassan Ait-Moumad (E-Gitarre, Gesang), Rik van der Ouw (Keyboards, Gesang), Koko Lawson (Percussion, Gesang) und Floris Windey (Trompete, Gesang) einen einzigartigen Klang. „What is Jazz“, eine junge und vielseitige Gruppe von Musikern aus der Region mit Pedro Panesso (Saxophon), Steffen Reintgen (Gitarre), Gabriel Kirsch (E-Bass) und Sebastian Ost (Schlagzeug) schaffen Klangwelten aus Soul, Jazz und Pop-Elementen. „JazzZeit“, nächstes Konzert Freitag, 14. November, 20 Uhr, Karten: 12 Euro, ermäßigt 10 Euro, Kulturzentrum Breite63, telefonisch 0681 94757290 oder online www.breite63.de
Kino: Johann Becker verbrannte 1935 eine Nazi-Fahne. Was geschah danach? Regisseur Günther Ruschel arbeitet zehn Jahre an einem Dokumentarfilm, Stefan Weszkalnys, ein Kenner der Landesgeschichte, hat die Akten zum Fall Becker studiert. Beide sind zum Film-Gespräch anwesend. „Johann Becker, Stille Zeit – Fragmente eines Lebens“, Donnerstag, 6. November, 19 Uhr, Kino Achteinhalb, Nauwieserstraße 19, 66111 Saarbrücken, www.kinoachteinhalb.de
Michaela Auinger