2015: Chinas Präsident Xi Jinping und Taiwans Präsident Ma Ying-jeou treffen sich am 7. November in Singapur. Es ist die erste Begegnung der höchsten Führer beider Länder, seit in Peking die Kommunisten 1949 die Macht übernommen haben. China betrachtet Taiwan als abtrünnige Provinz.
2005: Am 9. November beendet Schwergewichtsbox-Weltmeister Vitali Klitschko wegen einer Knieverletzung seine Karriere.
2005: Die Wirtschaftsexpertin Ellen Johnson-Sirleaf gewinnt am 8. November die Präsidentenwahl in Liberia und wird damit die erste gewählte Präsidentin eines afrikanischen Staates.
2000: Am 11. November kommen in Österreich 155 Menschen ums Leben, als die Standseilbahn vom Kapruner Tal zum Kitzsteinhorn in einem Tunnel in Brand gerät.
2000: Der Bundestag verabschiedet am 10. November mit den Stimmen der rot-grünen Mehrheit das Gesetz über die „eingetragene Lebenspartnerschaft“ für homosexuelle Paare, die damit in vielen Rechtsbereichen Eheleuten gleichgestellt werden.
1975: Als erster deutscher Bundespräsident stattet Walter Scheel der SowjetÂunion am 10. November einen Staatsbesuch ab.
1970: Ein Zyklon mit 230 Kilometern pro Stunde und meterhohen Flutwellen trifft am 12. November Bangladesch. Beim verhängnisvollsten Wirbelsturm der jüngeren Geschichte sterben im dicht besiedelten Ganges-Delta mindestens 300.000 Menschen.
1965: Ein schwerer Stromausfall im Nordosten der USA und in Kanada trifft am 9. November bis zu 30 Millionen Menschen. Ursache ist ein defektes Relais. In New York bricht der Verkehr zusammen, eine knappe Million Menschen bleiben in U-Bahn-Schächten und in Fahrstühlen stecken. Erst nach knapp einem Tag normalisiert sich die Stromversorgung wieder.
1955: Am 12. November überreicht Bundesverteidigungsminister Theodor Blank (CDU) den ersten 101 Freiwilligen der späteren Bundeswehr die Ernennungsurkunden. Damit ist die Gründung der Bundeswehr offiziell vollzogen.
1945: Die französische verfassunggebende Versammlung wählt General Charles de Gaulle am 13. November zum Ministerpräsidenten. Bereits im Januar 1946 tritt er wieder zurück.
1775: Am 7. November kommt der Frankfurter Dichter Johann Wolfgang von Goethe auf Einladung von Herzog Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach nach Weimar. Es wird ein Aufenthalt bis zum Lebensende. Die Stadt wird später zum Inbegriff der deutschen Klassik.