An einem Novembermorgen taucht die aufgehende Sonne die Glienicker Brücke in goldenes Herbstlicht. Braun-gelbe Blätter umrahmen die imposante Stahlbrücke, die über die Havel führt und den West-Berliner Stadtteil Wannsee mit der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam verbindet. Sie ist ein wichtiges historisches Symbol sowohl für die deutsch-deutsche Teilung als auch für die Wiedervereinigung. Auf dem berühmten Grenzübergang fand zwischen 1962 und 1986 dreimal ein Agentenaustausch zwischen Ost und West statt, weshalb er seither als Wahrzeichen für die Spionage im Kalten Krieg gilt. Am 10. November 1989, einen Tag nach dem Mauerfall, wurde die Glienicker Brücke wieder für den Verkehr geöffnet und ist seit inzwischen 36 Jahren in beide Richtungen passierbar. Noch heute zeugen unterschiedliche Farbtöne von ihrer geteilten Geschichte.
BILDER DER WOCHE
Foto: picture alliance/dpa
Geschichtsträchtiger Übergang
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