Am 8. November 1895 nahm Wilhelm Conrad Röntgen in seinem Würzburger Labor erstmals die bis dahin unbekannten X-Strahlen bewusst wahr. Seine bahnbrechende Entdeckung verbreitete sich in Windeseile um den Erdball und inspirierte nicht nur Wissenschaftler, sondern sofort auch Bildende Künstler, Musiker, Filmemacher und Karikaturisten. Auf den Tag genau 130 Jahre später eröffnete das Weltkulturerbe Völklinger Hütte nun seine neue Großausstellung mit dem Titel „X-Ray. Die Macht des Röntgenblicks“. Sie ist die erste Schau überhaupt, die sich umfassend der Revolution der Röntgenstrahlen und den zahlreichen kulturellen Aspekten des Röntgenblicks widmet. In 18 Kapiteln macht die Ausstellung auf der Basis des weiten Spektrums der Röntgentechnik die kreativen Wechselwirkungen in Kunst und Kulturgeschichte, Politik, Literatur und Architektur, Musik, Mode und Kino sichtbar. Das Foto zeigt die durchleuchteten Pokerspieler des Briten Nick Veasey von 2020.
BILDER DER WOCHE
Foto: Nick Veasey / Weltkulturerbe Völklinger Hütte
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