Type 00 geht in Serie
Jaguar macht Ernst und bringt das polarisierende Showcar Type 00 in Serie. Am Stammsitz in Gaydon haben die Briten jetzt nicht nur zur ersten Mitfahrt im stark getarnten Prototypen geladen, sondern ein Jahr vor der Markteinführung auch erste Details zur Technik des E-Renners verraten. Demnach behält der rund 5,30 Meter lange Hoffnungsträger sein markantes Design mit der langen Haube, dem flachen Dach und dem schrägen Heck, wird aber in der Serie zu einem Viertürer. Trotzdem soll es bei 3,20 Metern Radstand auch im Fond geräumig zugehen, stellen die Briten in Aussicht. Nur die Türen sind vergleichsweise schmal, so dass der Einstieg etwas Geschick erfordert. Für den Antrieb gibt es einen Motor im Bug und zwei an der Hinterachse, die laut Jaguar zusammen auf mehr als 735 kW/1.000 PS kommen und ein Spitzentempo von etwa 260 km/h ermöglichen sollen. Die Energie dafür liefert ein 120-kWh-Akku und die Reichweite soll bei mehr als 700 Kilometern liegen. (dpa)
Suppenküche erbringt 20.000 Euro für DRK
Seit acht Jahren bezieht die mobile „Feld-Suppenküche“ in der Vorweihnachtszeit ihr Quartier auf dem historischen Marktplatz in Homburg. Die Idee wird von Anfang an unterstützt von Oh!lio-Küchenchef Francesco Nardi, die Feldküche stellte Harald Borchert von der Vario Pack GmbH & Co. KG zur Verfügung, die Metzgerei Rech aus Jägersburg spendete die Würstchen. Ehrenamtliche Helfer des DRK-Kreisverbands Homburg ergänzten das Team rund um den Feldküchen-Fachmann Christof Bonaventura. „Ich bin stolz, dass diese karitative Initiative seit Jahren so gut von der Bevölkerung angenommen wird“, sagte Initiator Giuseppe Nardi, geschäftsführender Gesellschafter der Dr. Theiss Naturwaren GmbH. So kamen aktuell 20.000 Euro zusammen, die wie immer zu 100 Prozent zugunsten eines guten Zwecks gespendet werden. Dieses Mal geht die Summe an den DRK-Kreisverband Homburg, der im November 2025 Insolvenz anmelden musste. Das Geld wird in dringend benötigte Aus- und Weiterbildung der Einsatzkräfte und in Schutzausrüstung investiert.
Aufrechter Gang
Neue Analysen stützen die Annahme, dass sich frühe Menschenverwandte bereits vor rund sieben Millionen Jahren auf zwei Beinen fortbewegten. Ein US-Forschungsteam bestätigt in „Science Advances“, dass der Vormensch Sahelanthropus tchadensis anatomische Merkmale für aufrechten Gang besaß. Er besaß demnach im Verhältnis zu seinem Unterarmknochen einen relativ langen Oberschenkelknochen – ein Hinweis auf aufrechten Gang. Außerdem fanden die Wissenschaftler einen Höcker am Oberschenkelknochen – ein Merkmal, das nur bei zweibeinigen Homininen vorkommt. Die Forschenden gehen davon aus, dass der Vormensch meist am Boden aufrecht lief, in Bäumen aber auch vierbeinig oder hangelnd unterwegs war. Die Entwicklung des aufrechten Gangs sei jedoch ein längerer Prozess gewesen. Ob die Art direkt zum modernen Menschen führte, bleibt offen.
Neue Regeln für E-Scooter geplant
Für E-Scooter kommen neue Regeln. So sollen neue E-Scooter ab dem Jahr 2027 mit Blinkern ausgerüstet sein müssen. Außerdem sollen Kommunen mehr Spielräume für das Abstellen von E-Scootern bekommen, um einem „Wildwuchs“ entgegenzuwirken. Seit 2019 sind E-Scooter erlaubt. Vorgesehen war, die damalige Verordnung zu überprüfen. Der Bundesrat stimmte einer geplanten Novelle des Bundesverkehrsministeriums zu, mit der Maßgabe von Änderungen. Das Verkehrsministerium arbeitet diese nun ein. Laut Ministerium soll die neue Verordnung nach einer Übergangsfrist Anfang 2027 in Kraft treten. Vorgesehen ist, dass Regelungen für E-Scooter an Vorschriften für den Radverkehr angeglichen werden. So sollen E-Scooter-Fahrer künftig wie Radfahrer bei einer roten Ampel einen angezeigten grünen Pfeil nutzen dürfen. Fahrräder und E-Scooter sollen auf Gehwegen und in Fußgängerzonen geparkt werden dürfen – wenn andere nicht gefährdet oder behindert werden können. (dpa)
Wegen Rolle
Therapie nach Drehschluss
Die intensive Arbeit an seiner Rolle im Marvel-Film „Black Panther“ wirkte für Schauspieler Michael B. Jordan lange nach. Nach eigenen Worten begann der 38-Jährige deshalb nach dem Film eine Therapie, um sich von der Figur zu lösen und das Erlebte zu verarbeiten. „Nach dem Film blieb das eine Weile bei mir. Ich ging in Therapie, redete darüber und fand einen Weg, mich zu erholen“, sagte Jordan bei „CBS Sunday Morning“. In „Black Panther“ spielte der 38-Jährige den Antagonisten N’Jadaka beziehungsweise Erik „Killmonger“ Stevens. Diese Figur habe kaum Liebe erfahren und sei von Verrat und kaputten Systemen geprägt gewesen, sagte der Schauspieler. „Das hat ihn geformt – seine Wut und seine Frustration.“
Für die Vorbereitung auf die Rolle habe er sich stark zurückgezogen. „Eine Zeit lang habe ich kaum mit meiner Familie gesprochen. Ich war ziemlich isoliert, bin in mein Loch gekrochen und habe versucht so zu leben, wie er gelebt hätte“, sagte Jordan. Erst im Nachhinein habe er erkannt, dass er lernen müsse, sich bewusst von einer Rolle zu distanzieren. Die Therapie habe sich für ihn zu einem Prozess der Selbstfindung entwickelt. „Das wurde ein größeres Gespräch darüber, was notwendig ist für Menschen“, sagte Jordan. (dpa)