Brigitte Bardot hat immer gemacht, was sie wollte. Im Kino, aber auch im Leben. Trotz ihrer späteren rechtsnationalen Eskapaden ist es der Filmikone und kontroversen Aktivistin nicht gelungen, ihren eigenen Mythos zu zerstören. Die französische Schauspielerin und Sängerin starb am 28. Dezember im Alter von 91 Jahren in Saint-Tropez. Das Küstenstädtchen an der Côte d’Azur und BB sind untrennbar miteinander verbunden, seit das Sexsymbol der 50er- und 60er-Jahre in „Und immer lockt das Weib“ als halbnackte Verführerin über die Leinwände dieser Welt flimmerte. Ihr zu Ehren stellte der mondäne Badeort im Jahr 2017 diese 2,50 Meter hohe und 700 Kilo schwere Skulptur auf, die von einem erotischen Aquarell des italienischen Comiczeichners Milo Manara inspiriert ist. Am Mittwoch wurde die Filmlegende entgegen ihrem Willen nicht auf ihrem Anwesen „La Madrague“ in Saint-Tropez, sondern auf einem Friedhof direkt am Meer beigesetzt, wo auch ihre Eltern ruhen.
BILDER DER WOCHE
Foto: IMAGO/Bestimage
Mythos mit Kratzern
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