Kia EV2 bietet elektrischem VW Polo Paroli
Jetzt steigt auch Kia ins Rennen der bezahlbaren Kleinwagen mit Elektroantrieb ein. Als Alternative etwa zu VW ID.Polo und Renault R5 haben die Koreaner auf dem Autosalon in Brüssel den EV2 gezeigt. Preise hat Kia noch nicht genannt, aber sie dürften wohl bei etwa 25.000 Euro starten. Dafür gibt es ein markant gezeichnetes Großstadt-SUV. Das ist 4,06 Meter lang und bietet Platz für bis zu fünf Insassen und 362 bis 955 Liter Kofferraum sowie noch einmal 15 Liter Stauraum unter der Bughaube. Angeboten wird der maximal 160 km/h schnelle EV2 mit 400-Volt-Akkus in zwei Größen: Das Basismodell fährt laut Kia mit 42,2 kWh und kommt im Normzyklus auf 317 Kilometer, gegen Aufpreis gibt es 61 kWh für 448 Kilometer. Das Nachladen von 10 auf 80 Prozent soll bei beiden Akkus in etwa einer halben Stunde gelingen. Bei der Technik wollen die Koreaner nicht sparen: „Vehicle to Load“ und damit die Versorgung externer Verbraucher zum Beispiel ist auch beim kleinsten elektrischen Kia gesetzt. (dpa)
YouTube erleichtert Eltern Kontrolle über Shorts
YouTube hat angekündigt, seine Jugendschutzeinstellungen für Kinder- und Teenagerkonten zu erweitern. Darunter auch Neuerungen, die es Eltern leichter machen, das Konsumverhalten ihrer Kinder zu steuern und Inhalte altersgerecht einzuschränken. Eine davon betrifft die beliebten Kurzvideos, also die „Shorts“. Eltern können schon jetzt festlegen, wie lange ihr Kind täglich YouTube Shorts nutzen darf – also die kurzen, vertikalen Clips, ähnlich wie bei TikTok. Oder ob es die gar nicht gucken darf, zumindest zeitweise. Gerade bei kurzen Videos gerät man schnell in ein unkontrolliertes Scrollen. Bei Shorts handelt es sich dem Fachportal „heise online“ zufolge oft um Content, der von anderen Plattformen wie Instagram, Snapchat oder TikTok kommt und von Eltern eigentlich blockiert wurde. Mit dem Family Center kann man alle Einstellungen für Kinder- und Teen-Konten zentral verwalten, etwa Alterskategorien zuweisen, Konten einsehen und zwischen mehreren Kinder-Accounts wechseln. (dpa)
Pollenallergiker leiden schon
Ungewöhnlich früh und stark hat im Westen Deutschlands der Flug von Haselpollen begonnen. Der Deutsche Wetterdienst warnt für viele Regionen bereits vor einem mittelstarken Pollenflug. Besonders betroffen sind Nordrhein-Westfalen, das Rhein-Main-Gebiet und der Oberrhein – aber auch Niedersachsen und das Saarland. Dass es schon Mitte Januar eine so starke Belastung mit Haselpollen gebe, sei sehr ungewöhnlich, sagt Christina Endler vom Zentrum für Medizin-Meteorologische Forschung des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Der Beginn der Pollensaison verschiebt sich durch den Klimawandel seit Jahren immer weiter nach vorn. Dass Pollenallergiker im Januar erste Probleme mit tränenden Augen und laufender Nase haben, sei inzwischen nicht mehr ungewöhnlich. Aber dass es schon Mitte Januar in so vielen Regionen einen so starken Pollenflug gebe, habe man noch nicht oft beobachtet, sagt Endler. (dpa)
Album
Rückkehr zum 90er-Sound
Superstar Taylor Swift ist schuld. Angekündigt hatte Robbie Williams sein neues Album schon im Mai 2025 – ursprünglich sollte es im Oktober erscheinen. Aber da erschien Swifts „The Life Of A Showgirl“, mit dem Williams nicht konkurrieren wollte, wie er später offen zugab. Darum verschob er sein Album auf Februar 2026. Doch dabei blieb es auch nicht. Jetzt ist „Britpop“ überraschend drei Wochen früher auf dem Markt. „Ihr dachtet, es käme dann, dann haben wir anders entschieden“, verkündete Williams auf seinem Instagram-Account, „und jetzt habe ich entschieden, dass es jetzt kommt“. Einen Vorgeschmack gaben im vergangenen Jahr vier Singles und ein paar handverlesene Konzerte in kleinen britischen Clubs, bei denen Williams, der sonst Stadien füllt, „Britpop“ in voller Länge performte. Das Albumcover zeigt ein Gemälde von Robbie Williams, wie er Mitte der 90er-Jahre, kurz nach seinem Ausstieg bei Take That aussah. Dahin wollte der 51-Jährige musikalisch zurück. „Ich hatte mir vorgenommen, das Album zu machen, das ich nach meinem Ausstieg bei Take That im Jahr 1995 schreiben und veröffentlichen wollte“, sagte Williams. „Britpop“ ist ein solides Werk. Williams’ Rückkehr zum 90er-Jahre-Sound ist geglückt. (dpa)