Lichter erhellen Kapisillit, eine winzige Siedlung mit 37 Einwohnern am äußersten Ende des Nuuk-Fjords an der Westküste Grönlands. Weil US-Präsident Donald Trump Grönland aus strategischen Gründen übernehmen will, geriet das arktische Land in den Fokus der Weltpolitik. Doch für die seit fast 1.000 Jahren dort lebenden indigenen Inuit gehört ihr Land niemandem. Das Konzept des kollektiven Eigentums ist ein zentraler Bestandteil ihrer Identität. Es hat 300 Jahre Kolonialisierung überstanden und ist gesetzlich verankert. Die Menschen können Häuser besitzen, aber nicht den Boden darunter. Land kann man nicht kaufen, nur pachten. Umso absurder muss den Einheimischen das Ansinnen Trumps erscheinen. Dennoch verfolgen sie im abgelegenen Kapisillit die Schlagzeilen relativ gelassen. Hier geht es ums Überleben und den täglichen Fischfang.
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Foto: picture alliance / REUTERS
Hüter des Landes
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