Mona Mur
Urbane Poesie
„Don’t turn on the news“ – das sind neun neue Mona-Mur-Songs mit exklusiven Texten und Fotos von „Radical Eye“-Fotograf Miron Zownir, entstanden in der zweiten Zusammenarbeit der beiden Künstler. Das Ergebnis beschreiben Mona Mur und Miron Zownir so: „Urbane elektronische Poesie in hartem Schwarz-Weiß, eklektische musikalische Abenteuer aus feiner Elektronik und stylischen Gitarren.“ Das Ganze ist, wie die beiden mitteilen, „gnadenlos zusammengeschmiedet“ durch Murs unverwechselbare Stimme, „Attitüde und Produktionsskills“ sowie Zownirs „pechschwarze, schmerzlich schöne Lyrik“, die er exklusiv für Mona Mur geschrieben hat. Produziert hat die Musikerin das Album im eigenen Berliner Studio Katana. Sie spricht von einer „cineastischen Série Noir – einem Kosmos, so grausam wie das Leben, so zärtlich wie die Nacht“. Die CD ist auf 300 Exemplare limitiert, davon sind 100 von Mona Mur und Miron Zownir signiert und nummeriert. Präsentiert wird das Album am Donnerstag, 30. April, im Rahmen der Ausstellung „Miron Zownir – Berlin 1977–2025“ im Urban Spree, Revaler Straße 99. Ab dann ist die CD auch im Handel zu haben.
Informationen: www.monamur.com
Gute Besucherzahlen
Die institutionell geförderten Berliner Theater, Orchester und Tanzgruppen haben im vergangenen Jahr 3,3 Millionen zahlende Besucherinnen und Besucher gehabt. Die mit Abstand meisten Karten hat der Friedrichstadt-Palast verkauft: 508.284. Es folgen die Deutsche Oper (253.411), die Berliner Philharmoniker (242.521) und die Staatsoper Unter den Linden (238.589). Das stärkste Theater in der Aufstellung der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt ist das Berliner Ensemble mit 220.790 Besucherinnen und Besuchern. In der Gunst des Publikums folgen in der Liste die Rundfunk-Orchester und -Chöre (201.997), die Komische Oper (169.869), das Konzerthaus (156.449), das Deutsche Theater (148.538), die Schaubühne (146.650), die Volksbühne (134.448), das Schlosspark Theater (123.668), das Staatsballett (122.347), das Atze Musiktheater (92.818), das Maxim-Gorki-Theater (88.016), Komödie am Kurfürstendamm (69.433) sowie das Renaissance Theater (65.927).
Kulturverführung vom 17. April 2026
Show: Wenn in den Nachrichten von Drohnen die Rede ist, geht es meist um Krieg, Zerstörung, Gefahr. Dass Drohnen auch etwas Schönes sein können, will die „Drone Art Show“ am 23., 24. und 25. April jeweils ab 21 Uhr in Berlin zeigen. Im Zentrum der rund 65-minütigen Show steht ein Live-Streichquartett, das Werke von Vivaldi und Tschaikowsky interpretiert. Zeitgleich steigen über dem Publikum bis zu 1.000 synchronisierte Drohnen auf und „übersetzen“ die Musik in leuchtende Bilder, abstrakte Formen und poetische Choreografien am Nachthimmel. Gärten der Welt, Blumberger Damm 44, 12685 Berlin, Informationen und Tickets: www.thedroneartshow.com/berlin
Tanz: Wer in den Mai tanzen möchte, ist am 30. April bei Terra Brasilis, den Gästen der Band und DJ Meiokylu, richtig. Unter der Leitung von Manfred Spaniol spielen die Musiker überwiegend Eigenkompositionen basierend auf brasilianischen Percussiongrooves. Terra Brasilis waren auf vielen internationalen Festivals zu Gast, bereisten Europa, Japan, Hongkong, Korea, Brasilien und Kambodscha. DJ Meiokylu verspricht, mit seinen Sets aus Salsa, Samba, Reggae, Hip-Hop und Funk die Tanzfläche zum Beben zu bringen. Ufa-Fabrik-Theatersaal, Viktoriastraße 10-18, 12105 Berlin, Karten und Informationen: www.ufafabrik.de
Kabarett: „Berlin ist berüchtigt für seine braven Partys und hemmungslosen Demos. Und deshalb kommen heute alle in die Hauptstadt. Nicht, um miteinander zu sprechen, sondern um gegeneinander zu demonstrieren. Ein Professor, der mit seinem Smartphone für sein Recht auf ein analoges Leben kämpft, renitente Rentner, die sich für eine günstige Bestattung einsetzen, Berliner Ur-Einwohner und Touristen aus Oberbayern, seltene Kita-Kröten aus dem Bionade-Bullerbü des Prenzlauer Bergs“ – so beschreibt das Kabarett-Theater Distel das Leben in der Stadt. Es stellt sich die Frage: Was machen die alle ausgerechnet im Späti von Wolle? Und dann ist da noch dieser Sonderling Friedrich Merz, der Wolle erklärt, er solle noch länger arbeiten, obwohl sein Späti bereits 24 Stunden geöffnet ist. „Die Rückkehr der Späti-Ritter“ heißt das Programm, das bis in den Sommer gespielt wird und „das ganze Panoptikum des Landes in einem kleinen Kiosk“ verspricht. Kabarett-Theater Distel, Friedrichstraße 101, 10117 Berlin, Informationen und Karten: www.distel-berlin.de
Theater: Die Zuschauer bestimmen, was gespielt wird – und am Ende sogar das Thema des nächsten Auftritts. So handhaben das die Improvisionäre. „Die beste Impro-Show der Welt“ nennt die 2010 gegründete Berliner Schauspielgruppe selbstbewusst ihr Programm, das sie noch bis zum 17. Juni spielt. Kulturbrauerei-Maschinenhaus, Knaackstraße 97, 10435 Berlin, Karten und Informationen: www.improvisionaere.com Martin Rolshausen