Sie war kurzzeitig wieder da: die Möglichkeit zur Durchfahrt der Straße von Hormus. Nach dem scheinbar ohne Not vom Zaun gebrochenen Krieg von US-Präsident Donald Trump gegen den Iran entschloss sich die islamistische Diktatur am 2. März dazu, die wichtige Handelsroute für den globalen Handel mit fossilen Rohstoffen zu blockieren. Die Straße von Hormus ist eine Meerenge, die den Persischen Golf im Westen mit dem Golf von Oman im Osten verbindet. Die Folge: Die Krise gilt als die größte Unterbrechung der Ölversorgung seit der Ölpreiskrise in den Siebzigern – und als die größte in der Geschichte des globalen Ölmarktes. Am 8. April einigten sich die USA und Iran auf eine zweiwöchige Waffenruhe, in deren Rahmen Iran die Straße von Hormus unter Auflagen wieder öffnete. Iran verlangte von Tankern eine Durchfahrtsgebühr, eine Art Maut. Unser Bild zeigt ein Riesenschiff bei Oman kurz nach der Öffnung. Nur wenige Tage später beschloss Trump jedoch, die Durchfahrt ab dem 13. April selbst zu blockieren. Angeblich wegen nicht erfüllter Forderungen seitens Iran bei Friedensverhandlungen.
BILDER DER WOCHE
Foto: IMAGO/Anadolu Agency
Blockade der Blockade
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