BMW 7er erhält Technik der Neuen Klasse
BMW rollt die Technik der Neuen Klasse weiter aus. Als erstes Bestandsmodell bekommt jetzt der 7er die neue Akku- und Antriebstechnik aus dem iX3 sowie dessen Panoramic Vision Display unter der Frontscheibe. Die Preise beginnen dann bei 117.900 Euro für den Verbrenner und 121.400 Euro für die Elektroversion i7. Zu erkennen an einer neuen, beleuchteten Niere und noch schlankeren Scheinwerfern, fährt der i7 mit neuen Akkus und neuen Antrieben. Die Batterien bieten laut BMW bei 112,5 kWh im besten Fall über 700 Kilometer Normreichweite und können neuerdings mit bis zu 250 kW nachgeladen werden. Dabei führt BMW erstmals ein preisgesteuertes Laden ein und zieht den Strom immer dann, wenn er am günstigsten ist. Angeboten wird der i7 in drei Varianten von 455 bis 680 PS. Bei den Verbrennern startet der 7er in Deutschland neuerdings als 740 xDrive mit einem 294 kW/400 PS starken Mild-Hybrid. Alternativ gibt es ab Herbst einen Sechszylinder-Diesel. (dpa)
Whatsapp Plus: Das steckt im Bezahl-Abo
Whatsapp plant ein kostenpflichtiges Abo mit zusätzlichen Design- und Sortierungsfunktionen. Mit „Whatsapp Plus“ sollen sich Chatlisten mit Klingeltönen und Hinweisen personalisieren und bis zu 20 statt bisher drei Chats fixieren lassen, damit sie ganz oben in der Übersicht angezeigt werden. Geplant sind zudem mehr Auswahl bei Design und Symbolen für die App und auch zusätzliche Sticker mit Spezialeffekten. Das Plus-Abo wird nur mit dem Whatsapp-Messenger, nicht mit der Business-App funktionieren, so das Meta-Unternehmen. Laut „Heise online“ und anderen Fachmedien soll es in Europa 2,49 Euro monatlich kosten. Es ist nur ein aktives Abo pro Whatsapp-Konto möglich. Der Messenger mit seinen zentralen Funktionen wie Chatten und (Video-)anrufen an sich soll allerdings weiterhin kostenlos für alle bleiben. (dpa)
Warum Krebs das Herz meidet
Herzkrebs gehört zu den seltensten Tumorerkrankungen überhaupt. Nun hat ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universität Triest und des International Centre for Genetic Engineering and Biotechnology (ICGEB) einen möglichen Grund dafür gefunden. Im Vordergrund stand die Frage, warum Krebszellen im Herzen deutlich schlechter wachsen als in anderen Organen. Das Ergebnis: Die ständige mechanische Belastung durch den Herzschlag scheint das Tumorwachstum aktiv zu bremsen. Durch das permanente Zusammenziehen und Entspannen des Herzmuskels entsteht ein körperliches Umfeld, in dem sich Krebszellen schlechter vermehren können. Wurde diese mechanische Belastung reduziert, wuchsen Tumorzellen deutlich stärker. Die Erkenntnisse könnten langfristig neue Wege in der Krebsmedizin eröffnen. Denkbar wäre künftig, mechanische Reize gezielt therapeutisch zu nutzen, um Tumorwachstum auch in anderen Organen zu verlangsamen. (dpa)
Neuer Film
„Bin kein Popstar“
Oscarpreisträgerin Anne Hathaway hat durch ihre Rolle in ihrem neuen Film „Mother Mary“ herausgefunden, dass sie selbst kein Popstar sein könnte. Als die Dreharbeiten beendet waren, dachte sie: „Wow, ich bin so gar kein Popstar“, sagte die 43-Jährige der „New York Times“. Hathaway spielt in „Mother Mary“ einen erschöpften Megastar. Als Schauspielerin liebe sie es, das, was sie durchgemacht habe, die geheimen Teile ihrer Seele, zu teilen, aber durch einen Filter, durch einen Avatar, mit dem sie sich ganz privat und heimlich identifizieren könne, erklärte Hathaway. Aber sie müsse als Schauspielerin „nie darüber reden“ und müsse das nie preisgeben, so die 43-Jährige. Bei einem Popstar hingegen „basiert das Image, das man nach außen trägt, auf einem selbst“. Mit Blick auf die Arbeiten an dem neuen Film sagte sie: „Zu meinem Entsetzen und meiner Bestürzung wurde mir klar, dass ich keine Ahnung hatte, wie man in ein Mikrofon singt.“ Popmusik sei eine „mühelose Kraft“, was nicht wirklich ihr Ding sei, sagte sie und fügte lachend hinzu: „Bei mir dreht sich alles um Anstrengung.“ Hathaway spielt in „Mother Mary“ an der Seite von Schauspielerinnen wie Michaela Coel und Hunter Schafer. Das Melodrama erscheint am 21. Mai in den deutschen Kinos. Bereits ab dem 30. April ist Hathaway außerdem in „Der Teufel trägt Prada 2“ auf den Kinoleinwänden zu sehen. (dpa)
Gastronomie
Glanrind-Wochen
Vom 8. bis zum 24. Mai kann man in neun ausgewählten Restaurants in der Region verschiedene Gerichte mit dem Fleisch des Glanrinds genießen, und das in einer Form, die weit über „nur als Steak“ hinausgeht. Der Kreativität der Gastronomen und der geschmacklichen Vielfalt dieser alten Nutztierrasse sind dabei keine Grenzen gesetzt. Ziel der Aktion ist es, den Bekanntheitsgrad des Glanrinds zu steigern und so weitere Landwirte für seine Züchtung zu motivieren. Das Glanrind ist eine traditionelle Hausrindrasse, die ursprünglich in Rheinland-Pfalz und dem Saarland beheimatet ist. Ihr Ursprung ist eine Züchtungsverordnung von Herzog Christian IV. aus dem Jahr 1773. Nachdem die Rasse fast ausgestorben war, hat sich der Bestand inzwischen wieder erholt. Verschiedene Landwirte züchten heute wieder Glanrind und legen dabei Wert auf die Fleischqualität. Die Gesamtzahl beläuft sich inzwischen wieder auf rund 2.000 Tiere. Christi Himmelfahrt, 14. Mai, um 14 Uhr, findet auf dem Keimbacher Hof eine Hofführung zum Thema Glanrinderzucht und -haltung statt, gefolgt von einem Aperitif mit verschiedenen edlen kleinen Vorspeisen vom Glanrind, Preis 26 Euro, Kinder bis zehn Jahre frei, Anmeldung unter Telefon 0171-2635948 oder Keimbacherhof@t-online.de; Weitere Infos: saarland@slowfood.de und www.slowfood.de/saarland