Cannes
Hollywood kaum vertreten
Das Filmfestival in Cannes beginnt traditionell glamourös mit vielen internationalen Stars, darunter Penélope Cruz, Bill Murray, Rami Malek und Sandra Hüller. Auch John Travolta präsentiert sein Regiedebüt, während Barbra Streisand und Peter Jackson geehrt werden.
Auffällig ist jedoch, dass große Hollywood-Studios diesmal kaum vertreten sind. Statt Blockbustern dominieren Independent- und Autorenfilme den Wettbewerb. Festivalleiter Thierry Frémaux verweist auf Unsicherheiten in der US-Filmindustrie als mögliche Ursache.
Stattdessen setzen die Filmfestspiele auf starkes internationales Kino von Regisseuren wie Pedro Almodóvar, Asghar Farhadi und Hirokazu Koreeda. Auch deutsche Beiträge sind prominent vertreten, etwa von Valeska Grisebach sowie mit Sandra Hüller, Jella Haase und Lars Eidinger in wichtigen Rollen.
Die Goldene Palme wird von einer Jury unter Vorsitz von Park Chan-wook vergeben.
WhatsApp streicht Avatare als Profilbilder
Aus fürs virtuelle Ich im WhatsApp-Profil: Avatare lassen sich in dem Messenger bald nicht mehr bearbeiten und werden nach und nach bei allen Nutzenden entfernt, die sie als Profilfoto verwenden. Das Erstellen neuer Avatare ist auch nicht mehr möglich, wie Meta auf den WhatsApp-Hilfeseiten erklärt. Avatare für den Messenger waren Ende 2022 eingeführt worden: Die persönlichen grafischen Stellvertreter ließen sich auf Basis verschiedener Grundtypen erstellen und mit vielen Merkmalen von der Frisur bis hin zu Outfits individualisieren. Damit konnte man sich dann auch ein Set von 36 personalisierten Stickern generieren lassen, die den eigenen Avatar mit verschiedenen Emotionen oder bei diversen Aktionen zeigen. Diese bestehenden Avatar-Sticker sollen laut Meta auch weiterhin verwendet werden können. Einen Grund, warum die Avatare gehen müssen, nennt Meta nicht. Das Portal „WABetaInfo.com“ vermutet mangelndes Interesse der Nutzenden. (dpa)
Digitale Senioren
Eine aktuelle Studie des Bundesfamilienministeriums und des Digitalverbands Bitkom zeigt: Seniorinnen und Senioren in Deutschland nutzen digitale Angebote deutlich häufiger als noch vor wenigen Jahren. Für die repräsentative Untersuchung wurden 1.004 Menschen ab 65 Jahren befragt. Inzwischen verwenden 74 Prozent der älteren Menschen regelmäßig das Internet. Vor fünf Jahren lag dieser Anteil noch unter 50 Prozent. Besonders stark gestiegen ist die Nutzung bei Menschen über 75 Jahren.
Auch digitale Anwendungen gehören für viele Senioren inzwischen zum Alltag. 69 Prozent nutzen Messenger-Dienste wie WhatsApp, 58 Prozent führen regelmäßig Videoanrufe mit Familie oder Freunden und 43 Prozent erledigen Bankgeschäfte online. Zudem gewinnen digitale Gesundheitsangebote an Bedeutung. Rund ein Drittel der Befragten hat bereits Erfahrungen mit elektronischen Rezepten oder Gesundheits-Apps gemacht.
Audi überarbeitet den Q4 E-tron
Der Audi Q4 E-tron bekommt ein Update. Weiterhin angeboten als Steilheck und als Sportback mit schrägem Abschluss, soll das kompakte SUV nach Angaben des Herstellers zu Preisen ab 47.500 Euro ab sofort bestellbar sein und im Sommer auf die Straße kommen. Mit dem Update steigt beim Q4 die Ladeleistung von 175 auf 185 kW, sodass man in zehn Minuten bis zu 185 Kilometer Reichweite nachzapfen können soll. Außerdem sind die Akkus erstmals bei Audi bidirektional nutzbar, der Q4 wird so zur Powerbank auf Rädern. Weil zudem die Motoren effizienter geworden sind, steige auch die Reichweite. Audi bietet wie bisher die Wahl zwischen Akkus mit 63 kWh oder 82 kWh, die für bestenfalls 592 Kilometer Reichweite stehen.
Den Antrieb übernehmen ein oder zwei Motoren, so dass für die insgesamt vier Varianten am Ende 150 kW/204 PS bis 250 kW/340 PS im Fahrzeugschein stehen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 160 oder 180 km/h. Neben dem Antrieb haben die Bayern auch die Ausstattung überarbeitet und das Cockpit modernisiert. So gibt es nun ein Panoramadisplay, das die Instrumente und den Bildschirm über der Mittelkonsole zusammenfasst. (dpa)